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Hockey: Mädchen A qualifizieren sich für Zwischenrunde

4. Februar 2019 · Keine Kommentare

04.02.2019

Am vergangenen Samstagmittag hatten die Mädchen A ihr vorletztes Turnier. Mit zwei Punkten wäre man für die Zwischenrunde in der Oberliga qualifiziert.

Im ersten Spiel ging es gegen den Gastgeber von Schwarz-Weiß Neuss. Das Spiel begann zuerst verhalten, beide Teams tasteten sich ab. Torchancen ließen etwas auf sich warten, die erste im Spiel landete dann aber im Tor: Nach ungenauem Aufbau konterte Neuss über rechts, wurde nicht angegriffen, die Abwehr reagierte zu spät, 1:0 für Neuss. Dies schien die Mädels zu wecken, Caro drehte das Spiel innerhalb einer Minute mit zwei Treffern, Leo legte nur wenig später das dritte Tor nach. Danach wurde das Spiel ruhiger. Neuss mauerte sich in der eigenen Hälfte ein, Viersen ließ hinten den Ball lange laufen. Dabei vergaß man aber, weiter offensiv zu spielen, aber noch ging es gut. Mit 1:3 für Viersen ging es in die Halbzeitpause.

Doch auch die konnte den Angriff nicht erwecken, nach einem Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung konterte Neuss erneut schnell, diesmal durch die Mitte, Hedda im Tor hatte keine Chance, nur noch 2:3. Eine Trotzreaktion von Viersen blieb aber aus, eher wurde man nervös, fahrig – alles sonst ungewohnt. Erst als Neuss in der Defensive offensiver wurde, mehr Raum darbot, konnte man selber wieder Akzente setzen, blieb aber vor dem Tor zu lässig. Jedoch war Neuss vorne selber farblos, sodass keinerlei Gefahr für das Viersener Tor aufkam. Als das Spiel endete, war man froh über die drei Punkte, wusste dennoch, dass man es unnötig spannend gemacht hatte.

Nach längerer Pause hieß der Gegner im zweiten Spiel HC Velbert, der bisher ärgste Verfolger. Im Gegensatz zum ersten Spiel begann man offensiv zielstrebig, der letzte Pass landete jedoch allzu oft im Schläger von Velbert. So ging man erst durch eine schöne Strafecke in Führung (Tor: Caro), doch absetzen konnte man sich nicht. Immer wieder landeten die Schüsse im Torwart, auf der anderen Seite hatte man bisher nichts zugelassen. Eine kurze unkonzentrierte Phase konnte Velbert nutzen, um mit den ersten Abschlüssen im Spiel den Spielstand auf 2:1 zu stellen. Das Spiel stand nun auf Messers Schneide, da Velbert besser reinkam und die Initiative übernahm. Kurz vor der Pause konnte jedoch Caro nach schöner Einzelleisung den 2:2-Ausgleich erzielen.

Nach der Pause wurde das Spiel von beiden Seiten schnell und ungenau. Velbert war zwar bestimmend, kam aber nicht durch den Viersener Block. Bei Viersen lief offensiv fast alles über lange Bälle durch den Block oder über Caro, ein flüssiges Kombinationsspiel kam kaum noch zu Stande. Dabei hatte man auch Pech, dass man mehrmals Strafecken wegen Körperfouls nicht bekam, während Velbert diese bekam. Jedoch spricht es für die Mädels, dass sie in den entscheidenden Situationen in der Defensive präsent waren und kein Gegentor mehr zuließen. Das Spiel ging mit 2:2 zu Ende, gefühlt zwei verlorene als ein gewonnener Punkt.

Durch die erspielten vier Punkte an diesem Tag und durch die zwei Unentschieden von Velbert (neben dem 2:2 gegen Viersen auch ein 1:1 gegen Münster) steht der VTHC schon einen Spieltag vor Schluss der Gruppenphase als Gruppensieger der Gruppe B fest. Dennoch muss man in der Zwischenrunde wieder an die überlegene Spielweise aus den ersten Turnieren anknüpfen.

Das nächste Turnier der Mädchen A findet am 09.02. ab 15:20 wieder bei SW Neuss statt.

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Hockey: Herren in Velbert

28. Januar 2019 · Keine Kommentare

28.01.2019

Am vergangenen Sonntagabend traten unsere Herren zum Rückspiel beim Tabellenführer vom HC Rot-Weiß Velbert an. Während man im Hinspiel noch mit richtigem Torwart und drei Wechselspielern auflief, fanden sich diesmal nur sechs Viersener in Velbert ein, davon jedoch kein Torwart. Glücklicherweise erklärte sich Albrecht bereit, in die mitgebrachte Rüstung zu schlüpfen, sodass wenigstens ein Torwart vorhanden war.

Das Spiel begann, Velbert drückte, konnte sich aber kaum Chancen herausspielen. Wenn sie doch mal zum Schuss kamen, dann aus ungefährlichen Positionen. Erst nach guten sechs Minuten konnten sie in Führung gehen, bezeichnenderweise nach einer Strafecke. Doch Viersen blieb wach, aktiv und erspielte sich vorne Chancen. Bis zur Mitte der Hälfte konnte Velbert zwar auf 4:0 davonziehen, aber konnte dabei nicht wirklich überzeugen. Nach dem 0:4 zückte der Gast seine Auszeit, hauptsächlich um durchzuschnaufen. Danach kam der Gast besser in das Spiel, konnte zweimal auf drei Tore verkürzen, ließ hinten seltenst Gefahr aufkommen und ging mit einem knappen 5:2-Rückstand in die Halbzeit (Tore: Cem, Lukas).

Nach der Halbzeit wurde das Spiel jedoch sehr schnell entschieden. In den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte konnte sich Velbert, begünstigt durch eine Konzentrationsdelle der gesamten Mannschaft, auf 11:3 absetzen und baute diesen Vorsprung regelmäßig aus (Tor: Cem). Doch Viersen hielt weiter dagegen, Cem und die Fegerszwillinge kamen vorne zu guten Torchancen, halfen aber auch hinten klasse mit, sodass Bene, Carsten und Albrecht im Tor oft gute Chancen vereiteln konnten.

Dennoch war Velbert die überlegene Mannschaft – alle zehn Minuten wurde die gesamte Mannschaft ausgetauscht, während auf Viersener Seite alle Akteure 60 Minuten auf der Platte waren. Die Tore, die nach und nach für Velbert fielen, waren zu 75 Prozent dem schnellen und guten Kombinationsspiel der Gastgeber geschuldet, die anderen fielen nach Strafecken bzw. einem Siebenmeter. Doch Viersen war nicht chancenlos, konnte zuerst auf 16:4 verkürzen und hatte danach noch mehrere gute Chance, sodass durchaus noch mehr Treffer hätten fallen können (Tor: Cem). Velbert hingegen nutzte jedoch seine Großchancen konsequent, sodass am Ende ein 19:4-Sieg für den HC auf der Anzeigetafel stand.

Letztlich lässt sich festhalten, dass es trotz des deutlichen Ausganges eine geniale Mannschaftsleistung der sechs Viersener war, die alle füreinander spielten, kämpften und sich nie unterkriegen ließen.

Das nächste Spiel der Herren findet am 03.02. zuhause um 10 Uhr gegen den Abstiegskonkurrenten vom Crefelder SV statt.

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Hockey: WJB in Düsseldorf

28. Januar 2019 · Keine Kommentare

28.01.2019

Am vergangenen Sonntagmittag trat unsere WJB zum dritten Turnier am dritten Wochenende nach den Weihnachtsferien beim DSD in Düsseldorf an. Der Aufwärtstrend aus den letzten Turnieren sollte bestätigt werden.

Im ersten Spiel des Tages ging es gegen den Gruppenletzten und Gastgeber. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der sich beide Mannschaften Torchancen erarbeiteten, aber beide im entscheidenden Bereich vor dem Tor zu ungenau spielten. Je länger das Spiel dauerte, desto seltener wurden Abschlüsse hier wie dort. Kurz vor der Halbzeit konnte Louisa nach guter Einzelleistung zwar etwas glücklich zum 1:0 treffen, aber die Führung war durchaus verdient. Der DSD war sichtbar geschockt und brauchte ein paar Minuten, um sich davon zu erholen. So ging das Spiel mit der Führung für den VTHC in die Halbzeit.

Diese tat dem Spiel unserer Mädels weniger gut: Bälle wurden verstoppt, Pässe kamen ungenau, die Stürmerinnen liefen die Bälle nicht mehr konsequent an, Gefahr auf den Kreis wurde selten ausgestrahlt. Die Düsseldorferinnen hingegen zeigten die oben beschriebenen Mängel nicht und kamen so zu Chancen. Marie zeigte wieder einige gute Paraden, war jedoch auch zweimal machtlos – einmal nach einer gut geschossenen Strafecke, einmal nach gutem Kombinationsspiel. Je näher das Spielende kam, desto offensiver und schneller spielte man. Aber es wurde ungenau, überhastet und zu sehr Mit-dem-Kopf-durch-die-Wand-Hockey gespielt. So ging das Spiel letztlich mit 1:2 verloren, eine unnötige, aber verdiente Niederlage.

Nach längerer Pause stand das zweite Spiel des Tages an, Gegner war der CHTC 2. Schnell war klar, auf welches Tor das Spiel gehen würde. Angriff um Angriff rollte auf den Kasten von Marie zu, die jedoch meistens nicht mit letzter Konsequenz gespielt wurden. Doch als man einmal nicht richtig Druck gab, kam Krefeld über ihre rechte Seite durch, die Ablage rollte abgefälscht zu einer Krefelderin, die aus zentraler Position glücklich per Rückhandschuss zum 0:1 traf. Dies schien den Gegner zu beflügeln, im Zwei-Minuten-Takt wurde die Führung ausgebaut: zuerst führte ein Angriff über rechts und einer Flanke auf den langen Pfosten zu einem Hineingewürge von zwei Krefelderinnen und Luisa, das dritte Tor folgte aus gutem und genauem Spiel. Dieses schien Viersen nochmal zu motivieren, die Abwehr stand sicherer, sodass es zur Halbzeit nur 0:3 gegen stand.

Brachte die Pause im ersten Spiel eine Wendung in das Negative, war es diesmal andersrum: Zwar kam Krefeld immer noch zu Chancen, aber Viersen kämpfte mit Herz und Leidenschaft, hielt dagegen und kam auch zu Gelegenheiten. Doch der größte Gegner war nicht Krefeld, sondern das eigene ungenaue, unkonzentrierte und teils übermotivierte Spiel. Immer wieder leistete man sich „unforced errors“, die einige gute Chancen im Keim erstickten. Dies und die schlechte Chancenverwertung verhinderten einen, durchaus verdienten, eigenen Treffer, sodass das Spiel mit 0:3 an den CHTC ging.

Leider zeigten die Mädels nur in je einer Hälfte, was sie in den letzten Turnieren zu einem unangenehmen Gegner werden ließ. Durch die Niederlage gegen den DSD rutschte man wieder auf den letzten Tabellenplatz ab. Doch wenn man wieder das Hockey spielt, dass man spielen kann, kann man wieder ein Spiel komplett überzeugen.

Das nächste Turnier findet am 10.02. beim HC Velbert ab 14 Uhr statt.

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Hockey: Herren Rückrundenauftakt gegen den RSV

21. Januar 2019 · Keine Kommentare

20.01.2019

Am vergangenen Sonntagmorgen traten unsere Herren zum Rückrundenauftakt zuhause gegen den Rheydter SV an. Das Hinspiel ging mit 13:4 verloren, auch wenn man durchaus gute Phasen hatte.

Doch diesmal sollte es anders laufen. Vom Anpfiff weg war man wach, setzte immer wieder offensive Nadelstiche und hielt den eigenen Kreis sauber. Dennoch plätscherte das Spiel ein gutes Viertel lang vor sich hin, Torchancen waren hier wie dort rar. Es waren fast 20 Minuten gespielt, ehe es erstmals klingelte: Felix setzte sich gut au halbrechts durch, kam zum Abschluss, Albrecht hakte nach und zwang den Keeper zu einem Fehler, sodass Daniel aus dem Hintergrund locker einschieben konnte. Auch wenn der RSV nur zwei Minuten danach etwas glücklich zum Ausgleich kam, schossen Lukas nach gutem Umschaltspiel und Daniel nach Einzelleistung eine 3:1-Führung heraus. Kurz vor der Pause kam Rheydt noch auf 3:2 heran, mehr geschah aber nicht.

Nach der Halbzeit glich der RSV nach einer halben Minute aus, aber davon ließ sich Viersen nicht beeindrucken. Man blieb weiter auf Augenhöhe, verteidigte hinten stabil und ruhig, ließ sich nicht von Getexte der Gäste anstecken und nutzte vorne seine Chancen effektiv. Bis zur Mitte der Halbzeit war ein Drei-Tore-Vorsprung (6:3) entstanden, der durchaus verdient war (Tore: 2x Daniel, Albrecht). Als Reaktion außer das 6:3 nahmen die Rheydter ihren Torwart raus und brachten einen sechsten Feldspieler. Doch auch damit könnte Viersen umgehen, nach dem 6:4 stellte Lukas mit seinem zweiten Tor den alten Abstand wieder her.

Rheydt agierte nun offensiver, drückte auf den Ausgleich und kam bis auf 7:6 heran, doch Daniel traf nach genialem Solo vom Anstoß nach dem 7:6 zum 8:6. Doch danach kam von uns offensiv kaum noch etwas, sodass nach dem 8:7-Anschlusstreffer sechs Minuten vor Schluss und erst recht nach dem 8:8-Ausgleich zwei Minuten vor Schluss ein großes Zittern auf der Bank des VTHC einsetzte. Nachdem zwei Ecken noch abgewehrt wurden, stand am Ende ein 8:8-Unentschieden auf der Anzeigetafel.

Letztlich war das Ergebnis glücklich für den RSV, die eine Dreiviertelstunde lang unterlegen waren und nie in Führung gehen konnten – es zeigt aber auch, dass es Viersen bei schnellem Spiel noch Probleme zeigt. Dennoch war man in allen Belangen verbessert gegenüber den letzten Spielen, der Aufwärtstrend ist zu sehen.

Das nächste Spiel der Herren findet am 27.01. ab 18:00 Uhr beim HC Velbert statt.

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Hockey: WJB Heimturnier

21. Januar 2019 · Keine Kommentare

21.01.2019

Am gestrigen  Sonntagnachmittag hatte unsere WJB ein Heimturnier in der diesjährigen Oberligasaison. Die Ausgangslage war bei zwei starken Gegnern und keinem eigenen Wechselspieler durchwachsen.

Im ersten Spiel ging es gegen den Crefelder HTC 2. Auch wenn es schon in Minute eins eine Halbchance für Viersen gab, war die Anfangsphase von gegenseitigem Abtasten geprägt, Torchancen waren Mangelware. Mit der Zeit wurde Viersen offensiv etwas gefährlicher, auch Krefeld kam nun besser in das Spiel und kam zu seinen Chancen. Mitte der ersten Hälfte gingen die Gäste in Führung, etwas glücklich nach dem bisher sehr ausgeglichenen Spielverlauf. Doch trotz des Rückstandes brachen die Mädels nicht zusammen, hielten weiter dagegen und verhinderten weitere Crefelder Abschlüsse. So stand es zur Pause nur 0:1 für Krefeld.

Nach der Pause lief das Spiel nur noch auf ein Tor, auf das Viersener. Selten gab es wirkliche Entlastungsangriffe, meistens war der Ball kurz hinter der Mittellinie schon in Gegners Hand. Doch einer geschlossenen Mannschaft und eine sehr gut haltende Marie im Tor vereitelten zahlreiche Chancen. Dennoch fiel das 2:0, aber dabei blieb es auch. Gegen Ende des Spiels wurde man wieder aktiver, doch – unter anderem wegen der mangelnden Wechselspieler – ein Tor wollte nicht fallen.

Nach längerer Pause ging es im zweiten Spiel des Tages gegen den Mettmanner THC, gegen die man im Hinspiel noch 5:1 verloren hatte. Doch von Beginn an war man da, aktiv und setzte den Gegner sehr unter Druck. Mettmann kam zu Beginn kaum aus der eigenen Hälfte raus, immer wieder musste der gegnerische Keeper eingreifen, doch die Schüsse waren letztlich zu harmlos. Mit der Zeit schüttelte sich der MTHC, kam zu Chancen, aber spätestens an Marie scheiterten die Angriffsbemühungen. Mit einem verdienten und leistungsgerechten 0:0 ging es in die Halbzeitpause.

Nach der Pause kam Viersen wieder besser in das Spiel, hatte wieder Oberwasser, Louisa traf mit etwas Dusel nach 18 gespielten Minuten zur 1:0 Führung. Danach merkte man der Mannschaft an, dass die fehlenden Wechselspieler schmerzlich fehlten: Mettmann wurde später angelaufen, Konter wurden nur noch alleine gelaufen, die Bälle kamen nicht mehr präzise zum Mitspieler. Doch auf Marie blieb Verlass, sie fischte einige klasse Bälle aus dem Tor. Einmal jedoch war Mettmann zu schnell für die Abwehr, verdienter Ausgleich sechs Minuten vor Spielende.

Doch man gab sich nicht auf, kämpfte weiter mit Herz und Wille, hielt die Kiste hinten sauber, der Schlusssprint auf den Siegtreffer kam jedoch zu spät. Letztlich endete das Spiel mit 1:1-Unentschieden.

Wie schon beim Turnier eine Woche vorher in Velbert, wurde hier der Siegeswille der Mannschaft sehr deutlich. Auch wenn man ohne Wechselspieler antreten musste, gab man sich nicht auf, spielte für- und miteinander und hielt die Spiele offen. Gerade der Punktgewinn gegen Mettmann fühlt sich im Nachhinein eher wie ein Sieg an.

Das nächste Turnier der WJB findet am 27.01.2019 ab 14 Uhr beim DSD Düsseldorf statt.

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Hockey: Knaben A weiter in der Erfolgsspur

21. Januar 2019 · Keine Kommentare

20.01.2019

Am vergangenen Samstagmittag starteten unsere Knaben A in die Rückrunde der Oberliga-Gruppenphase. Mit der zweiten Mannschaft von Uhlenhorst Mülheim und der ersten Mannschaft der Spielgemeinschaft aus Essen 99 und ETB Essen standen unangenehme Gegner auf dem Programm.

Im ersten Spiel des Tages ging es gegen Mülheim, den bisher ärgsten Verfolger. Die Jungs starteten aufmerksam in die Partie, schnürten den Gegner in deren Hälfte ein, kamen aber kaum zum Abschluss. So dauerte es einige Minuten, ehe es erste Torgefahr gab, aber der Keeper könnte eine Ecke von Philip Schlieder halten. Je länger das Spiel nun dauerte, desto gefährlicher wurde Viersen, doch erst ein Siebenmeter kurz vor der Halbzeit brachte Erlösung: Mats und Mathias setzten sich auf rechts durch, Mats zog zum Tor, wurde im Schuss gefoult, Siebenmeter. Philip S. verwandelte souverän.

Anders als bei den meisten Spielen, brachte die Halbzeitpause keinen Bruch in das Spiel. Viersen spielte weiter konzentriert, hielt das Spiel in der Hand; der HTCU hingegen hatte keine Lösungen parat – im ganzen Spiel brachten sie nur einen ungefährlichen Torschuss zustande. Zur Mitte der Hälfte erhöhte zuerst Philip S. nach Strafecke, ehe Luca zwei Minuten später nach tollem Alleingang den 3:0-Endstand herstellte.

Hier kann man wieder mal das alte Lied zitieren: Gewinnst du ein Spiel total überlegen, folgt darauf ein unkonzentriertes Spiel. So war auch bei den Knaben A. Gegen die SG Essen spielte man zwar ebenfalls mit viel Druck, Wille und Zug nach vorne, doch beim Abschluss haperte es gewaltig. Der gegnerische Keeper würde durch die zu zentralen, unplatzierten und weichen Schüsse regelrecht aufgebaut, dadurch kamen langsam Selbstzweifel auf. Doch man blieb vorne dran, stand hinten sicher, erzielte eben nur kein Tor.

Nach der Halbzeit sollte sich es ändern: nun schoss man nicht mehr den Keeper an, sondern mit Vorliebe links und rechts unten vorbei. Es spricht jedoch für die Mannschaft, dass man nicht verzweifelte und das Handtuch warf, sondern umso verbissener nun auf den Führungstreffer spielte. Diesen könnte letztlich Clemens nach sehr guter Einzelaktion von Mathias erzielen. Trotz – oder weil – der Führung entglitt das Spiel Viersen. Man agierte nun hektisch, unkonzentriert, überhastet. Essen kam dadurch wieder ins Spiel zurück, in den entscheidenden Momenten war die Abwehr jedoch da. Als wenige Sekunden vor Schluss auf Höhe der Mittellinie für Viersen gepfiffen wurde, war der Sieg klar. Mats traf zwar noch nach Alleingang, aber erst einen Wimpernschlag nach Abpfiff.

Mit nun 22 von 24 möglichen Punkten stehen die Knaben A weiter auf Platz 1 ihrer Gruppe und können beim nächsten Turnier, das am 02. Februar ab 14 Uhr in Münster stattfindet, aus eigener Kraft die nächste Runde klarmachen

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Erstes Turnier der Minis

20. Januar 2019 · Keine Kommentare

20.01.2019

Für das Turnier beim DSD Düsseldorf reisten die Minis mit einem der beiden gemeldeten Teams für den Spielmodus 4:4 auf 4 Tore an. Ohne Torausbeute, dafür allerdings mit einigen Gegentoren, wirkte das Team anfangs noch recht schläfrig, setzte aber mit stetem Seitenwechsel des Balles ein gutes Zusammenspiel um – allerdings schien es, dass man dabei vergaß, auch den Ball in Richtung gegnerischem Tor zu bringen, um dann erfolgreich mit einem Tor abzuschließen. Dass der Spass trotzdem dabei war, bezeugt obiges Bild!

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Hockey: Damen holen drei Punkte

14. Januar 2019 · Keine Kommentare

14.01.2019

Die Hockeydamen gewinnen ihr Heimspiel gegen den Gladbacher HTC 2 mit 6:0
Nach einer torlosen 1. Halbzeit versenkte Marie kurz nach der Halbzeit endlich den Ball im gegnerischen Tor und mit einem Stechertor erhöhte Katrin E. kurz darauf auf 2:0. Als auf 7 m für die Gäste entschieden wurde, musste der VTHC kurz bangen, doch, wie im gesamten Spiel, konnten sich die grün- weißen Viersener auf Keeper Nomi verlassen, die heute ihren Kasten sauber hielt. Gut angespielt aus der Verteidigung heraus, erzielte Eva nach einem Solo in der 45. Min das 3:0 und ließ nach einem weiteren perfekten Anspiel von Leo die Zuschauer zum 4:0 jubeln. Nach einer schnellen Kombinationen mit Jasmin puschte Steffi den Ball, einen Meter frei vor dem Tor stehend, zum 5:0 über die Linie. Mit einem Hattrick polierte Eva 30 Sek. vor Spielende das Endergebnis auf.
Durch mehr Druckaufbau in der 2. Spielhälfte haben die Damen sich diesen Sieg erkämpft!

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Hockey: Herren verlieren zweimal unglücklich

14. Januar 2019 · Keine Kommentare

14.01.2019

Am vergangenen Wochenende hatten unsere Herren einen wichtigen Doppelspieltag im Abstiegskampf. Neben dem Lokalderby gegen den GHTC 2 am Sonntagabend ging es zwei Tage zuvor gegen den CSV. Beide Gegner standen mit & Punkten (Gladbach) bzw. 3 Punkten (CSV) ebenfalls unten drin, Punktgewinne hätten ein aufatmen erwirkt.

Kommen wir zuerst zum Spiel gegen den CSV: Dieses begann zwar mit ordentlichem Tempo, aber auch ohne klare Chancen. Es dauerte einige Minuten, bis Torchancen kamen, direkt die erste aufs Viersener Tor war leider drin: Nach schnellem Konter erwischte der Krefelder Christian auf dem falschen Fuß und schon durch die Beine zur Führung ein. Doch es sprach für die Moral der Viersener, dass man – wie im letzten Spiel beim DSC 3 – sich nicht unterbuttern ließ. Nur zwei Minuten danach stand Ben nach schönem Kombinationsangriff am linken Pfosten goldrichtig, Ausgleich. Kurz darauf ging Viersen sogar in Führung, Tim blieb vor dem Keeper nach langem Ball cool. Doch vorne schaffte man es nicht, sich abzusetzen und hinten stand man teilweise zu offen, sodass der CSV nach einer Einzelleistung zum 2:2 ausgleichen konnte.

Viersen nahm seine Auszeit, durchschnaufen und nochmal konzentrieren. Direkt danach gab es Strafecke für Krefeld, die zur 3:2-Führung für die Gastgeber verwandelt wurde. Aber im Gegenzug wurde Viersen ein Siebenmeter zugesprochen, Daniel scheiterte jedoch. Dies war ein Genickbruch für Viersen, die in der Folge offensiv weniger zustande brachten und defensiv mehr Lücken offenbarten. Krefeld scheiterte vorne aber immer wieder an ihrer Chancenverwertung oder am gut agierenden Torwart Christian. Dennoch trafen sie noch zwei weitere Male zum 5:2-Halbzeitstand, wobei gerade das letzte Tor eher eine Einladung der Verteidigung war.

In der Halbzeit wurde einerseits die Taktik umgestellt, andererseits nochmal die Mannschaft eingeschworen. Doch es waren keine zwanzig Sekunden gespielt, da schien der ganze Plan Makulatur: Nach Fehlpass im Aufbau wurde der Konter schnell gespielt, ein Querpass, 6:2 für Krefeld. Doch wieder zeigte man tolle Moral, gerade Bene drehte nun richtig auf. Er initiierte ein Tor (Treffer: Lukas), erzielte eins selber und hielt hinten den Laden zusammen. Man blieb nun vorne dran, schaffte es aber nicht, den Ausgleich zu erzielen. Es entwickelte sich ein temporeiches Spiel, bei dem Technik und Kombinationen eher zweitrangig waren, Kampf und Wille bestimmten das Spiel. Der CSV konnte daraus nun mehr Kapital schlagen und auf 8:4 und 9:6 wegziehen (Tore: Ben, Tim). Dazu kam noch, dass Viersen vorne einiges an Pech hatte: Ein Schuss von Tim traf nur den Pfosten, mehrere gute Gelegenheiten landeten nur im Torwart oder neben dem Tor.

Das 9:7 sechs Minuten wollte zwar noch fallen, danach ging Viersen aber zu planlos zu Werke, um noch einen Punkt mitnehmen zu können (Tor: Lukas). Doch bitterer als die Niederlage war die Verletzung von Keeper Christian, der in der Schlussminute ein Knie so unglücklich in den Nacken bekam, dass er für das Spiel am Sonntag ausfiel.

Keine zwei Tage nach dieser unglücklichen Niederlage stand am Sonntagabend der Hinrundenabschluss in heimischer Halle gegen den GHTC 2 an. Trotz geschwächter Mannschaft (zwei Spieler waren kränkelnd, einer kam direkt von einer Studienfahrt aus Polen zurück, der Torwart hatte bisher nicht gespielt), hielt man gut dagegen und war die spielbestimmende Mannschaft. Aber vorne wollte man seine zahlreich vorhandenen Chancen nicht nutzen, allein Ben hatte drei gute Gelegenheiten, die jedoch zu keinem Tor führten. Mitte der ersten Halbzeit konnte der GHTC mit der ersten wirklich gefährlichen Aktion in Führung gehen, nach langen Pass drehte sich der Stürmer an Timon vorbei und legte den Ball ins leere Tor. Doch im Gegenzug – ein besonderes Merkmal des Viersener Spiels der letzten Wochen – versenkte Daniel eine Strafecke sehr cool zum Ausgleich.

Als, wieder im Gegenzug, das 1:2 fiel, schien die Moral gebrochen, aber das Tor wurde zurecht wegen eines Schlages als Torschuss zurückgenommen. Danach beruhigte sich das Spiel wieder, Viersen konnte die sich bietenden Chancen nicht nutzen und ließ hinten nichts zu. Doch in den letzten Sekunden überschlugen sich die Ereignisse: Ein Gladbacher Angriff wurde auf der linken Seite abgefangen, der Konter gelaufen, doch kurz vor dem Kreis abgewehrt, der Gegenkonter wieder abgefangen, der darauffolgende Angriff zehn Sekunden vor Schluss kurz vor der Mittellinie abgefangen, ein Steilpass, ein Abschluss, 1:2 für Gladbach drei Sekunden vor der Halbzeit.

Aus dieser kamen die Viersener mit leichten optischen Vorteilen, aber zwingende Situationen ergaben sich auf keiner Seite. Die wenigen Gelegenheiten waren aber eher auf das Viersener Tor, gleich zweimal vergab ein Gladbacher aus bester Position kläglich. Dass der GHTC nicht schon in dieser Phase wegzog, lag am grandios haltenden Timon. Zur Mitte der Hälfte konnte der GHTC durch einen Doppelschlag auf 1:4 wegziehen, darauf folgte eine Viersener Auszeit. Die Kräfte wurden nochmal gesammelt, es folgte ein Viersener Sturmlauf. Doch außer einer Stecherecke, die nur den Pfosten traf, und dem kurz darauffolgenden 2:4 durch Carsten wollte kein Tor mehr fallen. Die Zeit lief Viersen davon und als der GHTC zwei Minuten vor Schluss das 2:5 erzielte, war der Deckel drauf.

Nach diesem Doppelspieltag stehen zwei unglückliche Niederlagen, womit Viersen weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz bleibt. Für die Mannschaft spricht, dass sie sich im Vergleich zu den ersten Spielen gesteigert hat und in den drei Spielen im neuen Jahr zumindest auf Augenhöhe, wenn nicht sogar überlegen agierte. Auch die Moral ist zu nennen, da man sich nun nicht mehr von Rückständen entmutigen lässt und am Ball bleibt. Aber die Chancenverwertung und eine fehlende Cleverness in entscheidenden Szenen führen immer wieder zu Gegentoren und Rückständen.

Das nächste Spiel der Herren ist am 20.01. um 10 Uhr morgens zuhause gegen den RSV

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Hockey: WJB in Velbert

14. Januar 2019 · Keine Kommentare

14.01.2019

Am vergangenen Sonntagvormittag hatte unsere WJB ihr drittes Saisonturnier. Gleich drei Spiele gegen Spitzenmannschaften der Gruppe standen an, Gegner waren der Zweite, Dritte und Fünfte der Gruppe.

Im ersten Spiel ging es gegen die zweite Mannschaft von Uhlenhorst Mülheim, gegen die man im Hinspiel nur 0:2 verloren hatte. In Halbzeit eins konnte man sogar daran anknüpfen und hielt gut dagegen. Auch wenn in der Mitte der Hälfte das 0:1 fiel, ließ man sich nicht davon unterkriegen. Man kämpfte weiter, setzte vorne gelegentlich Akzente, hielt das Spiel offen, sodass es zur Halbzeit nur 0:1 gegen Viersen stand. In Hälfte zwei verließen die Niederheinerinnen jedoch die Kräfte, sodass Mülheim – zuerst durch Strafecken, dann auch durch Feldtore – den Vorsprung ausbauen und verwalten konnte. Am Ende stand ein durchaus verdienter Sieg für den HTCU, der aber mit 0:5 zu hoch ausfiel.

Nach etwas längerer Pause stand das zweite Spiel des Tages an, Gegner war der Gastgeber von Velbert. Wie schon im ersten Spiel hielt man gut dagegen und verteidigte sehr stabil hinten, sodass es sehr lange 0:0 stand. Doch Velbert spielte dauerhaft Druck, ließ Viersen keine Atempause und folglich gingen sie mit 2:0 in Führung. Doch im Gegensatz zu dem ersten Spiel schaffte es der Gastgeber nicht, die Führung auszubauen. Nach der Pause spielte sich das Spiel zwar eher in der Viersener Hälfte ab, die Chancen waren aber auf der anderen Seite zu verzeichnen: eine Strafecke wurde vergeben, Caro traf aber nach gutem Gegenpressing zum verdienten 1:2-Anschlusstreffer. Hinten hielt man den Laden dicht, die ganz wenigen Chancen wurden von Marie bzw. der Abwehr sehr gut geklärt. Danach blieb man vorne zwar gefährlich, ließ jedoch den unbedingten Zug und Willen zum Tor etwas vermissen, sodass am Ende ein verdienter, aber auch verdient knapper Sieg für Velbert auf der Anzeigetafel stand.

Kurz darauf ging es im letzten Spiel des Tages gegen Schwarz-Weiß Neuss. Wie in den ersten Spielen – die Aufzählung mag ermüden, ist aber wirklich beachtenswert – kämpfte man mit Herz und Leidenschaft, ließ sich nicht von der körperbetonten und härteren Spielweise vom Gegner beeindrucken und setzte vorne immer wieder Akzente. Neuss ging nach einer Strafecke in Führung, der Ball wurde jedoch schon vor dem Schusskreis geschossen – somit ist das Tor irregulär. Caro glich jedoch im Gegenzug nach genialer Einzelleistung und Dribbling durch die komplette Hintermannschaft verdient aus. Durch die Halbzeit nochmals bestärkt, blieb man im Spiel, kämpfte, kassierte zwar ein sehr unglückliches Gegentor, hatte aber auch die Chance zum Ausgleich, aber es fehlte das Glück: Caro traf mit einem Rückhandschuss nur den Pfosten, Emily rutschte der Ball vom Schläger ab, eine Ecke von Katha wurde abgewehrt. Somit stand im dritten Spiel des Tages die dritte Niederlage, wovon zwei unglücklich waren. Aber man muss den Mädels die Motivation zugute halten, dass sie in allen drei Spielen mit viel Einsatz kämpften und gerade in den letzten zwei Spielen auf Augenhöhe agierten.

Das nächste Turnier der WJB findet am 20.01. zuhause ab 14 Uhr statt.

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