Viersener Tennis- & Hockeyclub 1896 e.v. News

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Hockey: WJA Saisonauftakt in Rheydt

20. Mai 2019 · Keine Kommentare

20.05.2019

Am vergangenen Freitagabend trat die weibliche Jugend A zu ihrem Saisonauftakt beim Rheydter HC an. Da der Gegner aufgrund des Einsatzes von älteren Spielerinnen außer Konkurrenz spielt, hatte der VTHC schon vor Anpfiff die drei Punkte sicher. Nichtsdestotrotz war die Zielsetzung für das Spiel klar: auch auf dem Platz drei Punkte holen.

Das Spiel begann flott, beide Teams hatten in den ersten Minuten ihre Chancen. Viersen war in dieser Phase leicht überlegen und ging nicht unverdient mit 1:0 in Führung – Passie traf in der sechsten Minute nach schönem Angriff über rechts. Danach blieb man dran, konnte sich aber keine klaren Chancen mehr erspielen. So konnte der Gastgeber seinerseits sich etwas Luft verschaffen und nach 12 Minuten die erste Strafecke erarbeiten, bei der der Ball nach einer kleinen Odyssee im Viersener Schusskreis letztlich im Viersener Tor landete. Bitter registrierte man den Ausgleich, ließ sich aber nicht hängen.

Das Spiel flachte in der Mitte der Hälfte ab. Rheydt wollte nicht offensiv spielen, stellte sich sehr tief, machte die Räume klein; Viersen machte das Spiel, kam aber selten in gute Szenen auf den Außenbahnen oder im Schusskreis. Die Schusskreisszenen bis zur Halbzeit lassen sich an einer Hand abzählen, aber da die wenigen Angriffsbemühungen des Gegners im Ansatz erstickt wurden, kam keine Nervosität auf. Erst kurz vor der Pause fand man Lücken im System der Rheydter, nutzte diese und erspielte sich 4 Minuten vor der Pause eine Strafecke, die Johanna nach schöner Variante verwandelte. 2:1 für Viersen, ein durchaus verdienter Pausenstand.

Doch die Pause schien für die Mädels nicht gut gewesen zu sein. Seltsam lässig, unkonzentriert, fahrig trat man auf. Einfache Bälle wollten nicht gelingen, immer wieder wurden gute Szenen durch Stockfehler zunichte gemacht. Rheydt merkte dies, drückte den VTHC hinten rein und drehte das Spiel in den zehn Minuten nach der Pause – teils unter gütiger Mithilfe der Gäste.

Die logische Folge nach dieser kalten Dusche: Auszeit VTHC. Doch es war wie verhext, die einfachsten Dinge wollten einfach nicht klappen. Simple Pässe wurden ungenau verarbeitet, zu weit vorgelegt, Pässe zu spät gespielt, Entscheidungen falsch getroffen… Gleichzeitig konnte man das schlimmste verhindern, denn immer wieder verhinderte ein Schläger oder der Wille die nächsten Rheydter Treffer. Es dauerte lange, bis endlich mal wieder Viersen eine Chance hatte – bezeichnenderweise kam Passie nach schönem Alleingang von Jojo über links am langen Pfosten nicht an den ungenauen Pass. Dies war auch schon die einzige gefährliche Szene im gegnerischen Schusskreis der gesamten Hälfte.

Letztlich ging das Spiel mit 3:2 verloren, aber wie oben erwähnt – Rheydt spielt außer Konkurrenz, somit gehen alle Spiele mit 3:0 an den Gegner – wurde es letztlich doch gewonnen. Aber man muss sich in allen Belangen steigern, um weiter erfolgreich zu spielen – dies wird aber gelingen.

Das nächste Spiel der WJA steht am 25.05. um 14 Uhr bei der zweiten Mannschaft vom Bonner THV an.

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Hockey: Herren verteidigen Tabellenführung

13. Mai 2019 · Keine Kommentare

13.05.2019

Am vergangenen Sonntagvormittag stand für die Herren das zweite Spiel der Feld-Rückrunde an. Gegner war der Reinshagener TB, ein durchaus unangenehmer Gegner, gegen den man sich in der Hinrunde beim 3:2-Sieg sehr schwer getan hat.

Doch diesmal sollte das Spiel anders laufen. Vom Beginn an war klar, dass der VTHC dieses Spiel gewinnen würde, so souverän und abgeklärt spielte man. Immer wieder baute man ruhig von hinten auf, spielte nicht überhastet, sondern wollte mit Kombinationen zum Erfolg gelangen. Gleichzeitig verteidigte man clever, sodass Tim im Tor fast keine Möglichkeiten hatte, sich auszuzeichnen.

Zwar dauerte es etwas bis zur Führung, aber zur Mitte der ersten Hälfte konnte Alex mit einem Doppelpack die Weichen auf Sieg stellen. Auch wenn viele Chancen – wie auch in der Vorwoche gegen Raffelberg 3 – vergeben wurden, blieb man ruhig und konzentriert. Maxi erzielte kurz vor der Pause – psychologisch sehr wichtig – das 3:0, fast schon eine Vorentscheidung.

Nach der Pause setzte sich das fort, was schon in Hälfte eins zu sehen war: Viersen macht das Spiel, agiert ruhig und clever, Reinshagen kommt kaum gefährlich in das letzte Viertel. Peter erzielte nach 10 Minuten das 4:0, danach sackte die Konzentration etwas ab, sodass der Gast zu zwei gefährlichen Chancen kam, aber in beiden Szenen hielt Tim sehr stark.

In dieser Phase spielte Reinshagen nun offensiver, spürte die Lockerheit im Spiel der Gäste – öffnete dabei aber immer wieder Räume für Konter. Einen dieser Konter nutzte Ben nach starker Balleroberung und schönem Doppelpass mit Alex zum 5:0. Als Konsequenz zog sich der Ausrichter wieder zurück, verteidigte geschlossen und kompakt, aber immer wieder konnte der VTHC sich Lücken erspielen. Allein der Chancenverwertung wegen hielt das 5:0 lange Zeit, erst in der letzten Minuten konnte man das sechste Tor erzielen: Nach schöner Kombination über links dribbelte sich Peter clever durch den Kreis, legte auf den langen Pfosten ab, an dem Flo goldrichtig stand und einschob.

Alles in allem sah man eine deutliche Steigerung zum Spiel in der Vorwoche, gerade im Angriffsspiel lief viel mehr Kombinationen als über Einzelaktionen. Auch die verbesserte Abwehrleistung spricht für sich.

Darauf muss in zwei Wochen beim Heimspiel gegen den Mettmanner THC um 12 Uhr aufgebaut werden, um den nächsten Schritt zum Aufstieg hin zu tun.

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Hockey: MJB startet erfolgreich in die Feldsaison

13. Mai 2019 · Keine Kommentare

13.05.2019

Am vergangenen Sonntagnachmittag stand für die männliche Jugend B ihr erstes Saisonspiel an, man empfing die Zweitvertretung vom THC Bergisch Gladbach. Man wollte gut in die Saison starten uns den Leistungsstand testen.

Das Spiel fing für den VTHC gut an, bereist in der zweiten Minute konnte Matthias nach schöner Kombination über rechts das 1:0 erzielen. Der Schock saß tief beim Gast, viele leichte Fehler luden den Gastgeber ein, aber erst in der zwölften Minute konnte Mats nach Strafecke das beruhigende zweite Tor erzielen. Doch danach sackte die Konzentration ab. Der Gegner wurde nicht mehr konsequent angelaufen, im Mittelfeld wurde zu hektisch gespielt und sobald man den Kreis erreichte, senkte sich der Kopf und man selber wollte den Ball im Tor unterbringen.

Auch zwei Auszeiten – je eine pro Mannschaft – brachten keinerlei Besserung. Außer einer Strafecke und zwei ungenauen Querpässen auf den langen Pfosten waren Chancen Mangelware. Das gleiche galt aber auch für den Gast, der spätestens 30 Meter vor dem Viersener Tor den Ball verlor. Mit dem Spielstand von 2:0 ging es in die Halbzeit.

Aus dieser kam Viersen besser, das nächste Spielviertel war komplett in Viersener Hand. Drei Minuten nach der Pause konnte Mats nach toller Kombination das dritte Tor erzielen, keine fünf Minuten später machte Jannik mit Strafeckennachschuss den Deckel drauf. Viersen blieb offensiv, hatte das Spiel unter Kontrolle und den Gegner in seiner Hälfte eingeschnürt. Dennoch dauerte es wieder ein paar Minuten bis zum nächsten Tor, Mats traf 20 Minuten vor Schluss argentinisch, ehe Lino zwei Minuten später nach ganz starkem Eckenkonter nachlegte. Bergisch Gladbach nahm erneut eine Auszeit, verteidigte nun bissiger, Viersen ließ die Zügel nun lockerer. Außer dem 7:0 durch Philip S. nach Eckenvariante passierte jedoch nichts mehr.

Es lässt sich nahezu dasselbe festhalten wie zum Spiel der WJB: Wenn man am Tempo zieht und konzentriert agiert, kommt man zu Chancen und Toren. In der Phase zwischen 3:0 und 6:0 war quasi jeder zweite Schuss auf das Tor ein Treffer. Aber man muss auch festhalten, dass man in der ersten Hälfte lange Zeit unkonzentriert agierte – gegen einen besseren Gegner kann dies schlimme Konsequenzen haben.

Das nächste Spiel der MJB findet am 26.05. zuhause um 14:00 Uhr gegen BW Köln 2 statt.

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Hockey: WJB schießt CSV zum Saisonauftakt ab

13. Mai 2019 · Keine Kommentare

13.05.2019

Am vergangenen Sonntagvormittag trat die weibliche Jugend B zum Saisonauftakt beim Lokalrivalen Crefelder SV an. Man wollte gut in die Saison starten, möglichst mit einem Sieg.

Vom Anstoß weg übernahm der VTHC die Spielkontrolle, kam nach nicht einmal einer gespielten Minute in den gegnerischen Kreis, aber ein Abschluss sprang nicht heraus. Der Gastgeber brauchte ein paar Minuten für ihre erste gefährliche Szene, aber ebenso wie bei Viersen landete der Ball am Ende neben dem Tor. Danach flaute das Spiel mit der Zeit ab: beide Mannschaften standen in ihrer Deckung gut, beiden Mannschaften fiel offensiv nicht viel ein. Viersen hatte mehr Ballbesitz und auch die wenigen offensiven Kreisszenen, aber es dauerte bis zur 17. Minute, ehe Michelle einen schönen Schlag vom Kreisrand abgab, den sich die gegnerische Torhüterin ins eigene Tor legte.

Krefeld nahm seine Auszeit, doch davon profitierte allein der VTHC. Nun spürte und sah man die Sicherheit durch die Führung. Angriffe wurden nun konsequenter ausgespielt, mehr Chancen wurde kreiert, gleichzeitig endeten alle Krefelder Angriffe an der Mittellinie. Emily und Caro legten zwischen der 23. und 31. Minute je zwei Tore nach, sodass zur Halbzeit der Gast 0:5 führte.

Die folgenden 20 Minuten nach der Halbzeit können wir getrost überspringen. Beide Teams agierten fahrig, lässig, ohne Druck am Ball oder Schläger. Beide schienen sich mit dem Zwischenstand abgefunden zu haben. Während Krefeld aber noch so etwas wie Offensivdrang ausstrahlte und wenigstens ein Tor erzielen wollte, agierte der VTHC einfach unkonzentriert und schlecht. Konsequenz war nach 54 gespielten Minuten der durchaus verdiente Treffer für den CSV – nach abgefälschter Flanke, die sich zu einer Bogenlampe entwickelte, hielt eine Stürmerin am langen Pfosten nur den Schläger rein.

Viersen nahm eine Auszeit, und wieder brachte diese kurze Unterbrechung eine deutliche Verbesserung des Spieles. Wie schon nach der Auszeit in Hälfte eins, agierte man nun flüssig, sehr zielstrebig, konsequent vor dem Tor. Caro erzielte innerhalb von 4 Minuten einen Hattrick, ehe Emily sieben Minuten vor dem Schluss mit dem 1:9 den Schlusspunkt setzte. Danach spielte man zwar weiter offensiv, aber das zehnte Tor wollte nicht fallen.

Trotz der zwischenzeitlichen Schwächephase geht der Sieg in der Höhe in Ordnung, da man gesehen hat, dass der VTHC mit einer Tempoverschärfung zwei Klassen über dem CSV agiert hat. Das nächste Spiel der WJB findet am 26.05. zuhause gegen den GHTC 2 statt, Anpfiff ist um 09:30 Uhr.

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Hockey: Herren starten erfolgreich in die Feldrückrunde

6. Mai 2019 · Keine Kommentare

06.05.2019

Am vergangenen Sonntagabend hatten die Herren ihr erstes Spiel der Feldrückrunde 2018/19. Nach der erfolgreich verlaufenden Hinrunde – man lag mit 18 Punkten aus 7 Spielen nur einen Punkt hinter Spitzenreiter DSD 3 – und dem Klassenerhalt in der Halle wollte man gut in die Rückrunde starten – mehr oder weniger geheimes Saisonziel ist der Wiederaufstieg in die 1. Verbandsliga. Dafür benötigte man gegen den Club Raffelberg 3 die drei Punkte.

Beide Teams kamen gut in das Spiel, der Gast hatte nach zwei Minuten die erste Schusskreisszene, aber Tim Gedig im Tor konnte den langen Ball gut abrutschen. Viersen brauchte in paar Minuten, um Spielkontrolle aufzubauen und sich zu finden. Dennoch ließen erste Abschlüsse auf sich warten, erst nach gut zehn Minuten konnte Linus erstmals den gegnerischen Keeper zu einer Aktion zwingen. Aber außer zwei Strafecken in den folgenden zehn Minuten konnte sich der Gastgeber kaum Chancen erspielen. Immer wieder agierte man in den Angriffen zu eigensinnig oder ungenau, sodass der gegnerische Kreis nicht oft unter Bedrängnis geriet.

Zwar konnte Daniel mit einer schönen Strafecke nach 20 Minuten das durchaus verdiente 1:0 erzielen, dies bewirkte jedoch eine kleine Delle im Viersener Spiel. Raffelberg kam nun besser in das Spiel, ließ defensiv nicht mehr viel zu, blieb aber vorne sehr blass. Dennoch schwebte die Gefahr eines blöden Gegentores über dem VTHC. Bis zur Halbzeit erspielte sich Viersen noch zwei gute Schusskreisszenen, die jedoch beide nichts einbrachten, ehe der Gast zwei Minuten vor der Halbzeit mit dem ersten gut gespielten Angriff gefährlich wurde – erst in letzter Sekunde konnte der Ball geklärt werden. Danach ging es in die Halbzeit.

Es dauerte in der zweiten Hälfte etwas, bis das Spiel wieder an Fahrt aufnahm. Beide Mannschaften wollten zwar offensiv spielen, aber gleichzeitig auch kein Gegentor kassieren. Die Konsequenz war ein relativ unattraktives Mittelfeldgeplänkel für etwa zehn, fünfzehn Minuten. Erst zum Ende dieser Phase konnte man wieder Schusskreisszenen beobachten. Aber in beiden Kreisen wurde zu ungenau gespielt, sodass immer wieder ein Verteidiger klären konnte. Doch als ein Team mal schnell und genau einen Angriff spielte, klingelte es im Tor – aber in dem vom VTHC: Auf der linken Seite von Raffelberg konnten sich diese zu leicht durchsetzen, ehe ein Stürmer den Ball am herauskommenden Tim Gedig vorbei in das lange Eck lupfte.

Doch der VTHC hatte die schnelle Antwort parat, nur fünf Minuten später war der alte Abstand wieder hergestellt. Nach schönem Konter über halbrechts erspielte man sich einen Freischlag am gegnerischen Schusskreis. Daniel drang auf rechts mit Tempo in den Kreis ein, brachte den Ball auf das Tor, aber der Keeper konnte klären. Den Klärungsversuch konnte Flo auf der rechten Außenbahn abfangen, brachte den Ball flach in den Kreis, dort berührte der liegende Daniel den Ball nur leicht, brachte den auf das Tor, der Ball kullerte leicht abgefälscht durch den Keeper an den langen Pfosten und von dort in das Tor. Doch der VTHC konnte daraus kaum Kapital schlagen; anstatt Ruhe zu bewahren, agierte man unsicher, fahrig, egoistisch im Angriffsspiel, kurz: nicht überzeugend. Dennoch war man Raffelberg überlegen und die spielbestimmende Mannschaft. Sieben Minuten vor Schluss konnte Tim Schäfer nach klugem Diagonalpass von Daniel das verdiente 3:1 erzielen – aber symptomatisch für das Viersener Spiel an diesem Tage traf er den Ball nicht gut, aber doch unhaltbar für den Keeper. Dies war der Schlusspunkt, beide Teams ließen das Spiel austrudeln.

Unter dem Strich geht der Sieg für den VTHC vollkommen in Ordnung, da man die bessere Mannschaft war. Aber an der Art und Weise muss man noch einiges arbeiten, damit man am Ende auch aufsteigt. Durch diesen Arbeitssieg und die gleichzeitige Niederlage des DSD 3 in Mettmann ist der VTHC nun Tabellenführer und will diese Position am kommenden Sonntag um 11:00 Uhr beim Reinshagener TB verteidigen.

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Hockey: U21-Länderspiele in Viersen

23. April 2019 · Keine Kommentare

23.04.2019

GB - GER

GB - GER

Auch hier wurde Großes geleistet!

Schön, wenn die Jugend auch unterstützt!

Als der Viersener THC Mitte Februar vom DHB die Zusage bekam, dass man drei Spiele des Osterturniers der weiblichen U21-Nationalmannschaft austragen soll, war die Freude verständlicherweise groß. Gäste bei diesem Turnier sollten die USA und Großbritannien sein. Obwohl man immer wieder starke Jugendmannschaften hervorbringen kann, sind Länderspiele doch etwas ganz besonderes. Schnell wurde ein Organisationskomitee gebildet, Aufgaben wurden verteilt, die Werbetrommel gerührt etc. Kurz gesagt, alle Räder im Planungsstab liefen auf Hochtouren. Der Verein zur Förderung des Hockeysportes in Viersen e.V., kurz Förderverein, wurde eingespannt, schließlich hat man nicht oft die Chance, den Hockeysport in Viersen so zu präsentieren.
Je näher das Osterwochenende rückte, desto nervöser wurden alle. Hat man an alles gedacht? Sind alle E-Mails richtig verstanden worden? Haben alle den Zeitplan vor Augen? Sind die Nationalmannschaften richtig informiert in puncto Trainingszeiten oder Spieltermine? Erst als die USA am Nachmittag des Gründonnerstag zum ersten Training kamen und es keinerlei Probleme gab, lösten sich die ersten Wolken auf und spätestens am Ostersamstag war auf allen Mienen ein Lächeln zu finden. Gerade das sehr schöne Wetter – an keinem Tag sollte es unter 25 Grad werden, der Himmel war stets wolkenfrei – ließ auf einen ebenso tollen Ablauf hoffen.
Nach kurzen Reden vom 1. Vorsitzenden Heino Müllers, vom Vorstand der Viersener Sparkassenstiftung und vom ersten stellvertretenden Bürgermeister Hans-Willy Bouren – unter anderem wurde die Flutlichtanlage offiziell eingeweiht, dem Kunstrasenplatz zum 10. Geburtstag gratuliert – ging es am Samstagnachmittag um 17:00 Uhr – endlich – los mit den Spielen, Deutschland eröffnete das Turnier mit einem Spiel gegen die USA.

USA - GB

USA - GB

Diese kamen vor den rund 270 Zuschauern besser in Spiel, standen gut in der Defensive und konnten in der fünften und dreizehnten Minute sich gute Chancen erspielen, aber Mali Wichmann im deutschen Kasten hielt zweimal. Das deutsche Team brauchte ein paar Minuten, um in das Spiel zu kommen; man kam erst in der zehnten Minute gefährlich vor den amerikanischen Kasten, scheiterte aber noch. So kam die Viertelpause (Länderspiele werden mit einer Spielzeit von 4×15 Minuten ausgetragen) ganz recht, es hieß nach den ersten 15 Minuten noch 0:0.
Im zweiten Viertel übernahm das deutsche Team nach und nach die Spielkontrolle, man schnürte die USA in der eigenen Hälfte ein und kam nach schön gespieltem Konter zur ersten klaren Chance, Inma Hofmeister scheiterte aber an der Torhüterin (19. Minute). Eine Minute später schlug Philin Bolle den Ball aus zentraler Position aus rund dreißig Metern hart vor das amerikanische Tor, Lisa Nolte lief sich geschickt frei und traf per schönem Stecher zur verdienten Führung.
Die USA antworteten mit zwei Strafecken, die jedoch beide wirkungslos blieben. Im Konter der zweiten Ecke konnte Maren Kiefer die erste Strafecke für das deutsche Team holen. Diese wurde zwar verstoppt, Stine Kurz traf aber mit einem harten Schlag ins linke untere Eck zum 2:0. Dies schien Deutschland gutzutun, man lief nun die Gäste früh an, zwang sie immer wieder zu Fehlern und kontrollierte das Spiel gut. Anderthalb Minuten vor der Pause kamen die USA nach einem Weltklassesolo von der Nummer 9 heran, die links an der Mittellinie den Ball bekam, vier Deutsche austanzte und auch Wichmann umspielte. Doch im Gegenzug holte man sich noch eine Strafecke, die aber ungenutzt blieb. Somit ging es mit einer 2:1 Führung für Deutschland in die Halbzeit.
Aus diese kam der Gastgeber sehr dominant: Emma Boermans traf nach wenigen Sekunden zum 3:1, der US-Kreis wurde regelrecht belagert. Trotz zweimaliger Unterzahl nach zwei grünen Karten blieb Deutschland die bestimmende Mannschaft. Kurz mit schöner Strafeckenvariante und Carlotta Pahlke nach klasser Einzelleistung von Pia Maertens erhöhten auf 5:1, ehe in der 43. Minute die USA wieder ein Lebenszeichen von sich gaben, der Abschluss ging aber ein gutes Stück am Tor vorbei. So konnte das deutsche Team nochmal nachlegen, Hofmeister traf nach gutem Pressing durch die Beine der Torhüterin zum 6:1. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die letzte Pause.
Im letzten Spielviertel blieb Deutschland sehr dominant, der Ball zirkulierte gut in den Reihen, immer wieder tauchte man gefährlich im gegnerischen Kreis auf, ließ aber die letzte Konzentration genauso oft vermissen. Pia Maertens kam zweimal zu guten Möglichkeiten, ebenso Stine Kurz nach Strafecke, aber immer wieder rauschte der Ball knapp neben den Kasten. Die USA hingegen konnten nur wenige Male die Mittellinie überqueren und waren eigentlich die gesamte zweite Hälfte ohne echte Torchance. Dennoch kamen sie in der 57. Minute zum 6:2, als dem deutschen Mittelfeld ein Stockfehler unterlief und die Nummer 9 nach langem Ball cool vor Mali Wichmann blieb.
Dennoch zeigten die Deutschen gerade in der zweiten Hälfte sehr ansprechendes Hockey und beeindruckten die Zuschauer immer wieder mit tollen Kombinationen.
Am Ostersonntag ging es weiter mit dem Turnier, diesmal aber ohne deutsche Beteiligung: Großbritannien und die USA trafen aufeinander. Trotz des hohen Feiertages und der Anstoßzeit von 15 Uhr fanden sich rund 140 Hockeybegeisterte auf der Anlage des VTHC ein. Die Zuschauer sahen im ersten Viertel ein schnelles und sehr laufintensives Spiel beider Teams. Gerade die USA liefen jedem Ball hinterher, der auf dem Feld rollte, die Britinnen wirkten davon etwas verunsichert in ihrer Offensive. Klare Chancen ließen aber auf sich warten, beide Abwehrreihen standen sicher und verhinderten große Möglichkeiten. Das Spiel flaute nach der schnellen Anfangsphase etwas ab, sodass es etwas zerfahren aussah.
Erst in der 19. Minute kamen die Britinnen, die ein starkes zweites Viertel hinlegten, zum ersten Abschluss der Partie, der aber abgewehrt wurde. Mitte des zweiten Viertels erspielten sich die Gäste von der Insel zwei Strafecken, die beide vergeben wurden. Eine Strafecke aber kurz vor der Pause nutzten diese aber zur – durchaus verdienten – Führung. Ein Schrubber von der Nummer 10 ging durch Freund und Feind hindurch, der amerikanischen Torhüterin war das Sichtfeld versperrt, sodass es flach halblinks klingelte. Bis zur Pause gab es nichts nennenswertes mehr.
Nach der Halbzeit bestimmten die USA das Spiel. Drei Minuten waren gespielt, da kamen sie zur ersten Strafecke, die aber nicht genutzt wurde. Doch sie blieben dran, schnürten den Gegner ein, erspielten sich aber kaum gute Chancen. Erst kurz vor der Viertelpause folgte eine schnelle Abfolge von Chancen, erst konnten die Britinnen zweimal klären, dann klatschte der Ball nach einer Strafecke nur an den Pfosten. Der Ausgleich wäre mittlerweile verdient, wollte aber partout nicht fallen.
Das letzte Viertel sollte dann dramatisch werden. Zu Beginn kassierten die USA eine grüne Karte, blieben aber weiter offensiv. In der 50. Minute wurde ein schöner Stecher ebenso schön gehalten, dann verpasste eine Amerikanerin nach einer Strafeckenvariante nur knapp am langen Pfosten. Vier Minuten später grüne Karte für die Gäste von der Insel, die überstehen die Unterzahl aber gut und werden selber wieder offensiv. Mit der ersten Chance nach der Halbzeit erspielen sie sich eine Strafecke, die an den Pfosten knallt. Nur eine knappe Minute später dann 7m Großbritannien nach einer Strafecke wird der Ball mit dem Fuß auf der Linie gestoppt. Alle scheinen sich damit abgefunden zu haben, dass das Spiel durch ist, aber auch die Britin. Der Ball geht nur an den rechten Pfosten, die Torhüterin liegt geschlagen im anderen Eck. Die USA nehmen danach den Keeper raus, werfen nochmal alles nach vorne und belohnen sich mit einer Strafecke. Der Ball kommt heraus, wird verstoppt, dann auf das rechte untere Ecke geschossen, dann bleibt er kurz dort und wird dann geklärt. Alle, die es mit den Amerikanerinnen halten, reklamieren Siebenmeter, anscheinend erneuter Fuß. Diesmal bleibt aber die Pfeife stumm, Abpfiff.
Es bleibt ein hochspannendes Spiel zurück, gerade in der zweiten Hälfte zeigten die USA eine stark verbesserte Leistung gegenüber dem Tage zuvor. Aber die Britinnen haben eine klasse Defensivleistung gezeigt und hatten auch das notwendige Quäntchen Glück, das man immer braucht in engen Spielen.
Nachdem die ersten beiden Tage schon tolles Hockey zeigten und ein tolles Ambiente boten, sollte der Ostermontag dies nochmal überbieten. Nachdem als Appetizer am Vormittag der VTHC ein vereinsinternes Mixed-Turnier veranstaltete, bei dem alle Teilnehmer – Eltern wie Kinder – sichtlich viel Spaß hatten, stand zur Mittagszeit das Spiel Deutschland – Großbritannien an. Ein Leckerbissen? Genau das sollte es werden!
Nach und nach füllte sich die Anlage, an der Getränkeausgabe und an der Speisetheke war reger Andrang. Die zahlreichen Helfer hatten alle Hände voll zu tun. Genaue Zahlen existieren nicht, vermutlich aber bis zu 400 Menschen drängten sich um 15 Uhr auf die Kunstrasenanlage des Viersener THC, um das Länderspiel Deutschland – Großbritannien zu verfolgen.
Die Hymnen waren noch nicht ganz verklungen, da hatten die Deutschen schon die ersten Chancen, doch weder Aina Kresken noch Carlotta Pahlke konnten zur frühen Führung einloggen. Deutschland nahm die Spielkontrolle an sich, drückte die Britinnen hinten rein, kam aber kaum zu Chancen. Beide Teams vergaben im ersten Viertel eine Strafecke, hinten konnte sich Selina Müller im Tor auszeichnen, vorne war die britische Abwehr zu schnell für den Schlag von Philin Bolle. Konnten die Gäste im ersten Viertel noch Entlastungsangriffe fahren, so waren sie im zweiten gefühlt kein einziges Mal über der Mittellinie. Die deutsche Mannschaft verpasste aber eine verdiente Führung. Kresken verpasste nach schönem Angriff über links nur knapp (19. Minute), ehe Naomi Heyn keine zwei Minuten später nach toller Einzelleitung auf der linken Seite am Torwart scheiterte. Aber mit der Zeit kam eine leichte Nervosität in das Spiel, gerade das fehlende eigene Tor nagte sichtbar am Team. Mit einem schmeichelhaften 0:0 für beide Teams ging es in die Halbzeit.
Der zweite Durchgang schloss nahtlos an das Bild aus dem ersten an: Deutschland am Drücker, aber offensiv etwas planlos; der Gast hinten sehr stabil, sehr ruhig, aber offensiv nonexistent. Erst nach einigen Minuten gab es das nächste Ausrufezeichen: Heyn konnte sich in der Hundekurve stark durchsetzen, fand aber in der englischen Keeperin ihre Meisterin. Aina Lilly Kresken traf aus einem Gewühl heraus nur die Schienen, ehe Charlotte Gerstenhöfer kurz vor der Viertelpause den Ball in den Ballfangzaun schoss. Dann nochmal kurze Pause, nach drei Vierteln immer noch 0:0 in diesem hochspannenden Spiel.
Das deutsche Team war auch im letzten Viertel die bessere Mannschaft, ließ den Ball lange und gut laufen, kam aber kaum gefährlich in den Kreis. Immer wieder konnte ein Britin einen Schläger dazwischen halten, immer wieder kam der tödliche Pass zu ungenau. In der 50. Minute dann wieder Strafecke Deutschland, die verstoppt wird, aber Stine Kurz schießt argentinisch auf das Tor, der Ballt landet im Netz, das Tor zählt aber zurecht nicht. Während man sich vorne noch ärgert, läuft schon der Konter, aber Müller im deutschen Tor hält das Team im Spiel. Wiederum im Gegenzug steht auf einmal Maren Kiefer völlig frei im Kreis, dreizehn Meter zentral vor dem Tor, doch ihr argentinische Rückhand rauscht knapp am linken Winkel vorbei.
Eine Minute später plötzlich ein Konzentrationsfehler im deutschen Aufbau, Großbritannien läuft mit zwei Stürmerinnen den Gegenkonter, der Ball kullert abgefälscht in den Kreis, Selina Müller kommt heraus, die Britin haut ihren Schlag halb in den Boden, aber der Ball rollt an der deutschen Keeperin vorbei in das untere rechte Eck. Da ist die Führung für den Gast mit dem dritten Schuss auf das Tor im ganzen Spiel. Doch noch ist das Spiel nicht vorbei, noch sind fünf Minuten. Müller muss einem elften Feldspieler weichen, Deutschland will unbedingt wenigsten einen Punkt. Doch der Schock des Gegentores sitzt tief, einfache Pässe kommen zu ungenau, gleichzeitig verteidigen die Gäste den eigenen Kreis mit Mann und Maus. Dann Schlusspfiff, Deutschland verliert dieses Spiel nach drückender Überlegenheit, Großbritannien zeigt sich in der zweiten Hälfte offensiv kaltschnäuzig, hat aber dieses Spiel durch ihre ganz starke Defensive gewonnen.
Nach dem Spiel, dem schönen Ausklingen des Tages und dem Abbauen bleiben folgende Dinge hängen:
• Zuerst einmal ein Dank an den DHB, der dem Verein stets ein kompetenter Ansprechpartner war. Alle Probleme, die im Vorfeld aufgetreten sind, wurden schnell und kompetent gelöst.
• Viersen als Austragungsort von Länderspielen hat sich in den Jahren zuvor bewährt und hat sich auch dieses mal bewährt. Alle Stimmen aus dem Lager der Teams bezeugten, dass man sich wohl gefühlt hat. Wir stehen als Verein immer zur Verfügung, lieber DHB.
• Der größte Dank von allen geht aber an alle Helfer, egal ob groß, klein, alt, jung. Egal, ob ihr mal nur eine Kiste Wasser getragen habt, mal kurz ein paar Crepes oder Bratwürste gemacht habt oder den Wertmarkenverkauf geleitet habt: Ihr alle habt dazu beigetragen, dass diese drei Tage ein voller Erfolg wurden. Namentlich erwähnen möchte der Autor an dieser Stelle Stefan Janßen, Roland Hasebrink und Andris Perkons – alle drei vom Förderverein – die mit viel persönlichem Einsatz und Engagement entscheidend zur Verpflegung der Gäste beigetragen haben.
• Ebenso muss man Daniel Klingohr erwähnen, der das Turnie nach Viersen geholt hat und sich neben seinem Beruf so viel Zeit freigeschaufelt hat, um das Turnier in dieser Form zu ermöglichen.

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Hockey: Herren mit Remis im ersten Testspiel

1. April 2019 · Keine Kommentare

01.04.2019

Am vergangenen Sonntagabend traten die Herren zum ersten Spiel nach der Hallensaison an. Man wollte einerseits den Schwung aus der Hallensaison (zwei klare Siege aus den letzten beiden Spielen) in die Feldsaison mitnehmen, andererseits musste man sich durch den großen Schwung an neuen A-Jugendlichen erst selbst finden. Gegner auf heimischer Anlage war der Moerser TV, der in der 1. Verbandsliga Gruppe C um den Klassenerhalt kämpft.

Das Spiel begann etwas verhalten, beiden Teams war die Umstellung von Halle auf Feld anzumerken. Moers spielte zu Beginn mit mehr Druck in ihren Aktionen, diese versandeten aber alle spätestens am Viersener Kreisrand. Viersen hingegen kam kaum konstruktiv über die Mittellinie, einzig nach schnellen und direkten Angriffen näherte man sich mal dem gegnerischen Kreis an. Torchancen waren im ersten Spieldrittel Mangelware, da beide Abwehrreihen gut und aufmerksam agierten. So kam das 1:0 für den VTHC nach einer guten Viertelstunde aus heiterem Himmel: Daniel bekam im halbrechten Raum den Ball, zog zielstrebig an mehreren Gegnern vorbei zum Kreisrand, steckte dort aus der Drehung zu Linus durch, dessen Rückhandschrubber verfehlte sein eigentliches Ziel, landete aber auf dem Schläger von Max, der locker einschob.

Viersen bekam dadurch Aufwind, konnte diesen aber nicht zu Chancen nutzen. Moers wackelte etwas; es dauerte aber einige Minuten, bis sie sich stabilisiert hatten. Der Gastgeber hingegen ließ nun die Zügel etwas zu locker, sodass der TV zu zwei schnellen und einfachen Treffern kam: eine gut genutzte Strafecke und ein schöner Konter führten zu einer 1:2-Führung des Gastes. Doch die Antwort des VTHC ließ nicht lange auf sich warten, nach Schlenzer von Maxi auf Daniel aus der Abwehr heraus flankte dieser hart auf den langen Pfosten, an dem Flo den Ausgleich markieren konnte. Danach spielten beide Teams gutes Hockey, gerade Moers kam immer wieder gut auf ihrer rechten Seite durch, wurde aber immer wieder vor dem Kreis gestoppt.

Im letzten Spieldrittel schien sich dies fortzusetzen, was schon nach dem ersten Viersener Treffer war: die Konzentration ging nach unten, die Fehlerrate ging etwas nach oben, der eigene Angriff hing etwas in der Luft. Als Konsequenz fiel dann zehn Minuten vor Schluss das 2:3: nach Fehlpass im Aufbauspiel spielte Moers einen Konter schnell und gut aus, sodass der Stürmer auf halbrechts letztlich keine Probleme beim Einschuss hatte. Als ein paar Minuten später Moers noch einen Siebenmeter zugesprochen bekam, schien die Messe gelesen; doch Tim G. im Tor hielt den schwachen Schuss souverän.

Viersen wurde nun wieder wacher in seine Aktionen, während zwei Konter nach schönen Einzelgängen über Tim E. und Linus nichts einbrachten, so fiel der Ausgleich nach dem besten Angriff der Partie: über links kombinierten sich Albrecht, Lukas und Tim E. durch, zogen links im letzten Viertel eine Freischlag, den Lukas schnell in den Schusskreis brachte. Dort reagierte Christian am schnellsten, ließ den Ball abtropfen, sodass Linus aus der Drehung heraus ausgleichen konnte.

Dies war der Schlusspunkt unter einem fairen und aufschlussreichen Testspiel. Man hat klar die Stärken und Schwächen im Spiel erkannt und wird an diesen arbeiten. Aber für das erste Feldspiel seit Mitte Oktober und mit einem blutjungen Kader – Durchschnittsalter von 22,2 Jahren und fünf A-Jugendlichen, die ihr erstes Herrenspiel absolvierten – hat man doch eine gute Leistung geboten.

Die nächsten Testspiele werden am 14.04. beim Moerser TV und voraussichtlich am 28.04. zuhause gegen den GHTC 2 stattfinden, ehe es am 05.05. um 17:30 zuhause ernst wird: erstes Pflichtspiel der Rückrunde gegen den Club Raffelberg 3.

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Hockey: Knaben D begeistern beim Hallenabschluss

30. März 2019 · Keine Kommentare

30.03.2019

Das Team und die Trainer (v.l.n.r.: obere Reihe: Mats, Marion, Johanna; Mitte Paul, Leo C., Ole W., Mats, Oskar, Marlon; liegend: Ewan)

Am vergangenen Samstagmorgen hatten die Knaben D ihr letztes Hallenturnier in dieser Saison. Man wollte die sehr erfolgreich verlaufene Saison mit zwei Siegen beenden. Gegner beim Turnier im Düsseldorfer HC waren der DHC 3 sowie der Lokalrivale vom GHTC.

Im ersten Spiel ging es gegen den gastgebenden DHC 3. Das Spiel begann mit gegenseitigem Abtasten, beide Teams mussten erst in das Spiel finden. So dauerte es zweieinhalb Minuten bis zum ersten guten Angriff, der direkt erfolgreich war: Paul konnte sich auf rechts durchsetzen, legte in den Rücken der Abwehr, Oskar stand am Siebenmeterpunkt sträflich frei und traf zur Führung. Danach ruhte man sich etwas auf der Führung aus, sodass der Gastgeber nach gutem Angriff über links schnell ausgleichen konnte.

Dies schien die Jungs jedoch aufzuwecken, sie erhöhten den Druck, hatten aber noch Pech im Abschluss. Einige gute Möglichkeiten zur erneuten Führung wurden ausgelassen, aber zur Mitte der Hälfte erhöhten Paul und Mats per Doppelschlag auf 3:1 für den VTHC.

Danach flachte das Spiel etwas ab, ehe es vor der Pause nochmal spannend wurde: Mit dem besten Angriff seit dem Ausgleich kam Düsseldorf zweimal gut vor das Viersener Gehäuse, aber Ewan konnte beide Schüsse halten; im Gegenzug nutzte Paul in einem schnell gespielten Konter die Unordnung in der Defensive zum umjubelten 4:1. Halbzeit, statt 3:2 nun 4:1 für den Gast.

Für das, was nach der Pause geschah, reicht das Wort „Rausch“ nicht: keine vier Minuten waren gespielt, da stand es 8:1 für Viersen. Zuerst traf Ole W. nach einem Penalty, dann Paul nach mustergültigem Konter über Marlon, ehe Oskar und eben Marlon zwei Penaltys souverän verwandelten. Der Druck wurde aufrechterhalten, Mats legte einen Viererpack zum 12:1 obendrauf; der DHC wurde im eigenen Haus regelrecht vorgeführt – die offensivsten Szenen der Düsseldorfer in der zweiten Hälfte waren ihre nach hinten gespielten Wiederanstöße.

In der letzten Minute nochmal Penalty für Viersen, Leo C. trat an, lief an, stoppte den Ball und überlupfte den stehenden Torwart mit einer Coolness und Eleganz, die man seltenst sieht. Dies war der würdige Schlusspunkt unter eine famose zweite Hälfte des VTHC, passender hätte er kaum sein können.

Nach diesem Spiel stand eine lange Pause an, ehe es im zweiten Spiel des Tages gegen den GHTC 1 ging. Wieder fing das Spiel schleppend an, ehe Paul in der dritten Minute nach einem Penalty zur 1:0-Führung einschob. Doch Gladbach hielt gut dagegen, erspielte sich ein ums andere Mal Chancen und nutzte eine Unaufmerksamkeit in der Abwehr zu einem Penalty, der cool zum Ausgleich verwandelt wurde.

Doch Paul konterte dies mit seinem zweiten Treffer. Viersen wurde nun besser, Gladbach verteidigte jedoch gut und clever, sodass der VTHC außer zwei Penaltys, die beide vergeben wurden, offensiv blass blieb. Mit 2:1 für Viersen ging es in die Pause. Und wie im ersten Spiel, kam man besser aus dieser, Mats und Paul schraubten den Spielstand im Wechsel auf 6:1 hoch.

Gladbach brach nun – verständlicherweise – zusammen, Viersen stand hinten sicher und blieb vorne gefährlich. Immer wieder tauchte man im Kreis des GHTC auf, doch immer wieder scheiterte man am gut agierenden Keeper der Gladbacher, der einige schöne Paraden zeigte. In den letzten Minuten drehte Viersen nochmal auf, sodass am Ende ein 9:1-Sieg auf der Anzeigetafel stand (weitere Tore: Oskar nach Konter, Marlon nach Penalty, Paul nach schönem Angriff).

Die Jungs haben heute, gerade in den beiden zweiten Hälften, beeindruckt – und das mit nur einem Wechselspieler. Punkt. Man kann sich nur auf die Feldsaison freuen.

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Hockey. Knaben A auf Platz 6 in der Oberliga-Endrunde

18. März 2019 · Keine Kommentare

18.03.2019

Nach einer souveränen Gruppenphase und Platz 1 in ihrer Gruppe standen die Knaben A am vergangenen Samstag in der Oberliga-Endrunde. Neben Viersen waren auch Schwarz-Weiß Köln, der Crefelder HTC 2, der DHC 2 (alle in der Gruppe A der Endrunde), THC Bergisch Gladbach sowie HC Velbert (beide in der Gruppe B der Endrunde zusammen mit dem VTHC) qualifiziert.

Das Turnier begann mit dem Spiel SW Köln gegen den CHTC 2. In der ersten Hälfte legten beide Teams schnell den gegenseitigen Respekt ab, sodass es ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten gab. Krefeld hatte mehr Möglichkeiten, stand immer wieder frei vor dem gegnerischen Keeper, konnte jedoch keinen Ball im Tor unterbringen. Köln kam hingegen selten vor das Tor des CHTC, konnte aber auch keinen Treffer erzielen, sodass es mit einem 0:0 in die Pause ging. Aus dieser kam Köln besser, konnte nach 20 Sekunden in Führung gehen, diese schnell auf 3:1 ausbauen und verwalten. Krefeld kam 100 Sekunden vor Abpfiff noch 3:2 ran, die Schwarz-Weißen konnten sich jedoch in einer hektischen Schlussphase durchsetzen.

Im Anschluss daran stand das erste Spiel des Gastgebers an, Gegner war der HC Velbert. Beide Teams agierten von Beginn an offensiv, zielstrebig, mutig. Wenige Minuten waren gespielt, da konnte sich Mathias auf rechts durchsetzen, legte quer, in der Mitte verpasste zuerst Clemens, aber am langen Pfosten stand Finn A. frei, der den Ball kurz annahm und dann überlegt ins lange Eck schob. Velbert ließ sich davon nicht beeindrucken und konnte – quasi im Gegenzug – ausgleichen: auf der rechten Außenbahn von Velbert wurde der Ball erobert und mit wenigen schnellen Pässen nach vorne getragen und trocken verwertet. Nach diesem schnellen und spannenden Auftakt wurde das Spiel ausgewogen, beide Teams spielten weiter nach vorne, beide Abwehrreihen standen jedoch sehr sicher und ließen sehr wenige Chancen zu. Die Größte davon hatte Viersen kurz vor der Pause, wieder konnte sich Mathias auf rechts durchsetzen, wieder legte er quer, doch in der Mitte traf Philip S. den Ball nicht komplett, sodass er links vom Velberter Tor die Grundlinie überquerte. Danach war Halbzeit.

Beide Mannschaften kamen unkonzentriert aus der Pause, sodass diese zu Beginn etwas zerfahren war. Dann fiel nach guten fünf Minuten – fast aus dem Nichts – das 2:1 für Viersen: Angriff Velbert wurde zentral abgefangen, Clemens mit einem langen Ball geschickt, dieser schoss im Kreis direkt, direkt in den Torwart.

Der abprallende Ball kam zu Finn A. im Mittelfeld, dieser bediente erneut Clemens, der auf Philip S. Querlegte; dieser machte es besser als in Hälfte eins und schob ein. Doch wie in Hälfte eins musste man schnell einen Gegentreffer schlucken, wieder spielte es Velbert nach Ballgewinn auf der eigenen rechten Seite schnell und genau. Dies zeigte bei Viersen Wirkung, man agierte nun ungenau, fahrig, verunsichert. Der Gegner bekam dadurch Oberwasser, übte konstanten Druck aus und kam dann zu dem – verdienten – 2:3-Führungstreffer, diesmal nach einer schnellen Ballstafette. Doch im Gegenzug konnte sich Mathias auf rechts gegen zwei durchsetzen, drang in den Kreis ein und überwand den Keeper mit einem schönen Heber. Die letzten Minuten waren von beiden Mannschaften hektisch, beide spielten auf Sieg, beide spielten den vorletzten Pass zu ungenau. Am Ende stand ein 3:3-Unentschieden, das beide Teams belohnte, aber auch für beide zu wenig war.

Vor dem zweiten Spiel der Jungs, das auch das letzte Spiel der Gruppenphase war, passierte einiges: Zuerst einmal konnte der CHTC 2 in einem engen, hektischen und auch gut körperlich begangenen Spiel den DHC 2 verdient mit 2:1 schlagen und so den frühzeitigen K.O. in der Gruppenphase abwenden. Velbert konnte im Spiel gegen Bergisch Gladbach mit einem knappen, aber souveränen 2:1-Erfolg das Halbfinale klarmachen, ebenso wie SW Köln, gegen die der DHC nur ein 2:2-Remis erreichen konnte – zu wenig für das Halbfinale, für das Düsseldorf mit zwei Toren Abstand hätte gewinnen müssen.

Hier der Tabellenstand vor dem letzten Gruppenspiel:

Gruppe A:

Platz Team Spiele S – U – N Tore Tordifferenz Punkte
1 Schwarz-Weiß Köln 2 1 – 1 – 0 5 – 4 1 4
2 Crefelder HTC 2 2 1 – 0 – 1 4 – 4 0 3
3 Düsseldorfer HC 2 2 0 – 1 – 1 3 – 4 -1 1

Gruppe B:

Platz Team Spiele S – U – N Tore Tordifferenz Punkte
1 HC RW Velbert 2 1 – 1 – 0 5 – 4 1 4
2 Viersener THC 1 0 – 1 – 0 3 – 3 0 1
3 THC Berg. Gladbach 1 0 – 0 – 1 1 – 2 -1 0

Wie erkennbar, würde Viersen ein Remis zum Weiterkommen

reichen, ein Sieg mit zwei Toren Abstand wäre gleichbedeutend mit dem Gruppensieg. Für Bergisch Gladbach zählte nur ein Sieg.

Diese nahmen den Fight zu Beginn der ersten Hälfte besser an als Viersen, waren galliger und nissiger in den Zweikämpfen. Der Gastgeber kam lange Zeit nicht klar genug nach vorne, verlor immer wieder den Ball im Mittelfeld. Das längst überfällige 0:1 für Bergisch Gladbach fiel nach knapp sechs Minuten nach einer Strafecke, bei der die Viersener Abwehr nicht gut aussah. Viersen braucht eine Minute, um sich zu schütteln, kam dann aber endlich gut in die Partie, wurde vorne gefährlich und stand hinten sicherer. Mathias konnte kurz vor der Pause den verdienten Ausgleich erzielen, doch wieder wurden beste Chancen vergeben – auf beiden Seiten! Wie schon im Spiel davor ging man mit einem 1:1 in die Halbzeitpause.

Nach dieser neutralisierten sich beide Teams eine gute Zeit, sodass die Partie etwas abflachte. Dies brachte aber auch ein Abflachen der Konzentration einher, sodass Bergisch nach und nach die Kontrolle übernahm. Sie konnten wieder zur Mitte der Halbzeit in Führung gehen, diesmal nach einem Verlegenheitschuss mit der Rückhand, der Robin unglücklich durch die Beine kullerte. Dadurch kam mehr Zug in das Spiel der Gäste, schnell wurde das 1:3 nachgelegt, danach auf Verwalten umgestellt. Viersen musste sich wieder schütteln, kam aber kaum noch zu echten Chancen, viel zu oft wurde der Ball zu früh abgegeben, viel zu oft fehlte im vorletzten oder drittletzten Pass die Konzentration, die Genauigkeit, die Härte. Doch als sich die Chance ergab, drei Minuten vor Schluss zu verkürzen, schoss erst Mathias eine Strafecke über den Kasten, ehe Philip S. zweimal den Ball aus wenigen Metern in den Keeper schoss. Damit war der Drops gelutscht, Viersen schied in eigener Halle als Gruppenletzter aus und spielte nur um den fünften Platz.

Dem Spielplan geschuldet musste man direkt im Anschluss an das letzte Gruppenspiel im Spiel um Platz fünf gegen den DHC 2 antreten. Die Luft und die Konzentration war selbstverständlich raus, dennoch bemühte man sich um eine zufriedenstellenden Saisonabschluss. Doch dies wollte auch Düsseldorf, sodass sich ein munteres Spiel mit offenem Visier den Zuschauern darbot. Der DHC war in Hälfte eins die bessere Mannschaft, konnte ein ums andere Mal Viersen überlaufen, aber blieb immer wieder in Schlägern hängen. Dennoch konnten die Gäste zwei Angriffe konzentriert zu Ende fahren, die dann auch zu zwei Gegentoren führten. Mit 0:2 ging es in die Pause.

Wie schon in den vorangegangenen Spielen kam Viersen etwas schlechter aus der Pause, kämpfte sich aber wieder ran und konnte zur Mitte der Hälfte verkürzen, Clemens zockte nach einem langen Ball den Keeper und zwei Verteidiger am Kreisrand aus und schob trocken ein. Doch wie schon gegen Velbert war man nach eigenen Toren nicht ganz bei der Sache, keine Minute nach dem Anschluss war der alte Abstand hergestellt. Bis zum Abpfiff passierte kaum noch was, beide Teams ließen das Spiel ausplätschern.

Nach diesem bitteren Saisonende für Viersen standen aber noch vier spannende Spiele auf dem Plan, es ging nun endgültig um die Wurst. Im ersten Halbfinale konnte sich Bergisch Gladbach nach einer sehr starken zweiten Hälfte gegen Schwarz-Weiß Köln mit 2:4 durchsetzen, im zweiten stand es nach 24 Minuten 2:2 zwischen dem CHTC 2 und dem HC Velbert, sodass ein Penaltyschießen entscheiden musste. In diesem fing Krefeld an, verschoss seinen ersten, während Velbert traf. Die zweiten Schützen beider Teams trafen, aber der dritte Krefelder Angreifer konnte vom Velberter Keeper klasse gehalten werden, Velbert stand somit im großen, Krefeld im kleinen Finale.

Somit trafen sich in den Endspielen die jeweiligen Gruppengegner wieder. Köln konnte sich in einem schönen und fairen Match um Platz drei selbigen durch einen 2:1-Erfolg sichern. Im Finale konnte sich letzten Endes der HC Velbert durchsetzen und somit die Oberligasaison gewinnen, aber beide Teams zeigten gutes, anspruchsvolles Hockey.

Letzten Endes lässt sich festhalten, dass auf dem an diesem Samstag gezeigten Niveau kleine Fehler in Konzentration, Ballverarbeitung und Stellungsspiel, aber auch eine gute Portion Glück über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Obwohl Viersen „nur“ Platz sechs belegt hat, kann man dennoch stolz auf sich sein, da man eine klasse Saison geliefert hat. Nun heißt es, sich auf die Feldsaison vorzubereiten und dort auch überzeugen zu können

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Hoppla VTHC, jetzt kommen wir!

17. März 2019 · Keine Kommentare

17.03.2019

Bei ihrem letzten Turnier drehten unsere Minis nochmal so richtig auf und verdienten sich bei den begeisterten Fans von der Tribüne eine Menge  Applaus. Schön zu sehen, dass nun zum Ende der Hallensaison immer häufiger der pfiffige Seitenwechsel zum Einsatz kommt, der dann auch verdienterweise oft zum Torerfolg führt. Aber auch schnelles und beherztes Kämpfen um den Ball, scheint nun Einkehr im Spiel der bis zu 6 -Jährigen gefunden zu haben. Das alles lässt hoffen auf einen guten Übergang in den D-Bereich für den 2012er-Jahrgang zur Feldsaison.

Was ihr heute gezeigt habt, war eine tolle Vorstellung und lässt erahnen wieviel Potenzial noch in euch steckt!

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