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Hockey. Knaben A auf Platz 6 in der Oberliga-Endrunde

18. März 2019 · Keine Kommentare

18.03.2019

Nach einer souveränen Gruppenphase und Platz 1 in ihrer Gruppe standen die Knaben A am vergangenen Samstag in der Oberliga-Endrunde. Neben Viersen waren auch Schwarz-Weiß Köln, der Crefelder HTC 2, der DHC 2 (alle in der Gruppe A der Endrunde), THC Bergisch Gladbach sowie HC Velbert (beide in der Gruppe B der Endrunde zusammen mit dem VTHC) qualifiziert.

Das Turnier begann mit dem Spiel SW Köln gegen den CHTC 2. In der ersten Hälfte legten beide Teams schnell den gegenseitigen Respekt ab, sodass es ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten gab. Krefeld hatte mehr Möglichkeiten, stand immer wieder frei vor dem gegnerischen Keeper, konnte jedoch keinen Ball im Tor unterbringen. Köln kam hingegen selten vor das Tor des CHTC, konnte aber auch keinen Treffer erzielen, sodass es mit einem 0:0 in die Pause ging. Aus dieser kam Köln besser, konnte nach 20 Sekunden in Führung gehen, diese schnell auf 3:1 ausbauen und verwalten. Krefeld kam 100 Sekunden vor Abpfiff noch 3:2 ran, die Schwarz-Weißen konnten sich jedoch in einer hektischen Schlussphase durchsetzen.

Im Anschluss daran stand das erste Spiel des Gastgebers an, Gegner war der HC Velbert. Beide Teams agierten von Beginn an offensiv, zielstrebig, mutig. Wenige Minuten waren gespielt, da konnte sich Mathias auf rechts durchsetzen, legte quer, in der Mitte verpasste zuerst Clemens, aber am langen Pfosten stand Finn A. frei, der den Ball kurz annahm und dann überlegt ins lange Eck schob. Velbert ließ sich davon nicht beeindrucken und konnte – quasi im Gegenzug – ausgleichen: auf der rechten Außenbahn von Velbert wurde der Ball erobert und mit wenigen schnellen Pässen nach vorne getragen und trocken verwertet. Nach diesem schnellen und spannenden Auftakt wurde das Spiel ausgewogen, beide Teams spielten weiter nach vorne, beide Abwehrreihen standen jedoch sehr sicher und ließen sehr wenige Chancen zu. Die Größte davon hatte Viersen kurz vor der Pause, wieder konnte sich Mathias auf rechts durchsetzen, wieder legte er quer, doch in der Mitte traf Philip S. den Ball nicht komplett, sodass er links vom Velberter Tor die Grundlinie überquerte. Danach war Halbzeit.

Beide Mannschaften kamen unkonzentriert aus der Pause, sodass diese zu Beginn etwas zerfahren war. Dann fiel nach guten fünf Minuten – fast aus dem Nichts – das 2:1 für Viersen: Angriff Velbert wurde zentral abgefangen, Clemens mit einem langen Ball geschickt, dieser schoss im Kreis direkt, direkt in den Torwart.

Der abprallende Ball kam zu Finn A. im Mittelfeld, dieser bediente erneut Clemens, der auf Philip S. Querlegte; dieser machte es besser als in Hälfte eins und schob ein. Doch wie in Hälfte eins musste man schnell einen Gegentreffer schlucken, wieder spielte es Velbert nach Ballgewinn auf der eigenen rechten Seite schnell und genau. Dies zeigte bei Viersen Wirkung, man agierte nun ungenau, fahrig, verunsichert. Der Gegner bekam dadurch Oberwasser, übte konstanten Druck aus und kam dann zu dem – verdienten – 2:3-Führungstreffer, diesmal nach einer schnellen Ballstafette. Doch im Gegenzug konnte sich Mathias auf rechts gegen zwei durchsetzen, drang in den Kreis ein und überwand den Keeper mit einem schönen Heber. Die letzten Minuten waren von beiden Mannschaften hektisch, beide spielten auf Sieg, beide spielten den vorletzten Pass zu ungenau. Am Ende stand ein 3:3-Unentschieden, das beide Teams belohnte, aber auch für beide zu wenig war.

Vor dem zweiten Spiel der Jungs, das auch das letzte Spiel der Gruppenphase war, passierte einiges: Zuerst einmal konnte der CHTC 2 in einem engen, hektischen und auch gut körperlich begangenen Spiel den DHC 2 verdient mit 2:1 schlagen und so den frühzeitigen K.O. in der Gruppenphase abwenden. Velbert konnte im Spiel gegen Bergisch Gladbach mit einem knappen, aber souveränen 2:1-Erfolg das Halbfinale klarmachen, ebenso wie SW Köln, gegen die der DHC nur ein 2:2-Remis erreichen konnte – zu wenig für das Halbfinale, für das Düsseldorf mit zwei Toren Abstand hätte gewinnen müssen.

Hier der Tabellenstand vor dem letzten Gruppenspiel:

Gruppe A:

Platz Team Spiele S – U – N Tore Tordifferenz Punkte
1 Schwarz-Weiß Köln 2 1 – 1 – 0 5 – 4 1 4
2 Crefelder HTC 2 2 1 – 0 – 1 4 – 4 0 3
3 Düsseldorfer HC 2 2 0 – 1 – 1 3 – 4 -1 1

Gruppe B:

Platz Team Spiele S – U – N Tore Tordifferenz Punkte
1 HC RW Velbert 2 1 – 1 – 0 5 – 4 1 4
2 Viersener THC 1 0 – 1 – 0 3 – 3 0 1
3 THC Berg. Gladbach 1 0 – 0 – 1 1 – 2 -1 0

Wie erkennbar, würde Viersen ein Remis zum Weiterkommen

reichen, ein Sieg mit zwei Toren Abstand wäre gleichbedeutend mit dem Gruppensieg. Für Bergisch Gladbach zählte nur ein Sieg.

Diese nahmen den Fight zu Beginn der ersten Hälfte besser an als Viersen, waren galliger und nissiger in den Zweikämpfen. Der Gastgeber kam lange Zeit nicht klar genug nach vorne, verlor immer wieder den Ball im Mittelfeld. Das längst überfällige 0:1 für Bergisch Gladbach fiel nach knapp sechs Minuten nach einer Strafecke, bei der die Viersener Abwehr nicht gut aussah. Viersen braucht eine Minute, um sich zu schütteln, kam dann aber endlich gut in die Partie, wurde vorne gefährlich und stand hinten sicherer. Mathias konnte kurz vor der Pause den verdienten Ausgleich erzielen, doch wieder wurden beste Chancen vergeben – auf beiden Seiten! Wie schon im Spiel davor ging man mit einem 1:1 in die Halbzeitpause.

Nach dieser neutralisierten sich beide Teams eine gute Zeit, sodass die Partie etwas abflachte. Dies brachte aber auch ein Abflachen der Konzentration einher, sodass Bergisch nach und nach die Kontrolle übernahm. Sie konnten wieder zur Mitte der Halbzeit in Führung gehen, diesmal nach einem Verlegenheitschuss mit der Rückhand, der Robin unglücklich durch die Beine kullerte. Dadurch kam mehr Zug in das Spiel der Gäste, schnell wurde das 1:3 nachgelegt, danach auf Verwalten umgestellt. Viersen musste sich wieder schütteln, kam aber kaum noch zu echten Chancen, viel zu oft wurde der Ball zu früh abgegeben, viel zu oft fehlte im vorletzten oder drittletzten Pass die Konzentration, die Genauigkeit, die Härte. Doch als sich die Chance ergab, drei Minuten vor Schluss zu verkürzen, schoss erst Mathias eine Strafecke über den Kasten, ehe Philip S. zweimal den Ball aus wenigen Metern in den Keeper schoss. Damit war der Drops gelutscht, Viersen schied in eigener Halle als Gruppenletzter aus und spielte nur um den fünften Platz.

Dem Spielplan geschuldet musste man direkt im Anschluss an das letzte Gruppenspiel im Spiel um Platz fünf gegen den DHC 2 antreten. Die Luft und die Konzentration war selbstverständlich raus, dennoch bemühte man sich um eine zufriedenstellenden Saisonabschluss. Doch dies wollte auch Düsseldorf, sodass sich ein munteres Spiel mit offenem Visier den Zuschauern darbot. Der DHC war in Hälfte eins die bessere Mannschaft, konnte ein ums andere Mal Viersen überlaufen, aber blieb immer wieder in Schlägern hängen. Dennoch konnten die Gäste zwei Angriffe konzentriert zu Ende fahren, die dann auch zu zwei Gegentoren führten. Mit 0:2 ging es in die Pause.

Wie schon in den vorangegangenen Spielen kam Viersen etwas schlechter aus der Pause, kämpfte sich aber wieder ran und konnte zur Mitte der Hälfte verkürzen, Clemens zockte nach einem langen Ball den Keeper und zwei Verteidiger am Kreisrand aus und schob trocken ein. Doch wie schon gegen Velbert war man nach eigenen Toren nicht ganz bei der Sache, keine Minute nach dem Anschluss war der alte Abstand hergestellt. Bis zum Abpfiff passierte kaum noch was, beide Teams ließen das Spiel ausplätschern.

Nach diesem bitteren Saisonende für Viersen standen aber noch vier spannende Spiele auf dem Plan, es ging nun endgültig um die Wurst. Im ersten Halbfinale konnte sich Bergisch Gladbach nach einer sehr starken zweiten Hälfte gegen Schwarz-Weiß Köln mit 2:4 durchsetzen, im zweiten stand es nach 24 Minuten 2:2 zwischen dem CHTC 2 und dem HC Velbert, sodass ein Penaltyschießen entscheiden musste. In diesem fing Krefeld an, verschoss seinen ersten, während Velbert traf. Die zweiten Schützen beider Teams trafen, aber der dritte Krefelder Angreifer konnte vom Velberter Keeper klasse gehalten werden, Velbert stand somit im großen, Krefeld im kleinen Finale.

Somit trafen sich in den Endspielen die jeweiligen Gruppengegner wieder. Köln konnte sich in einem schönen und fairen Match um Platz drei selbigen durch einen 2:1-Erfolg sichern. Im Finale konnte sich letzten Endes der HC Velbert durchsetzen und somit die Oberligasaison gewinnen, aber beide Teams zeigten gutes, anspruchsvolles Hockey.

Letzten Endes lässt sich festhalten, dass auf dem an diesem Samstag gezeigten Niveau kleine Fehler in Konzentration, Ballverarbeitung und Stellungsspiel, aber auch eine gute Portion Glück über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Obwohl Viersen „nur“ Platz sechs belegt hat, kann man dennoch stolz auf sich sein, da man eine klasse Saison geliefert hat. Nun heißt es, sich auf die Feldsaison vorzubereiten und dort auch überzeugen zu können

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Hoppla VTHC, jetzt kommen wir!

17. März 2019 · Keine Kommentare

17.03.2019

Bei ihrem letzten Turnier drehten unsere Minis nochmal so richtig auf und verdienten sich bei den begeisterten Fans von der Tribüne eine Menge  Applaus. Schön zu sehen, dass nun zum Ende der Hallensaison immer häufiger der pfiffige Seitenwechsel zum Einsatz kommt, der dann auch verdienterweise oft zum Torerfolg führt. Aber auch schnelles und beherztes Kämpfen um den Ball, scheint nun Einkehr im Spiel der bis zu 6 -Jährigen gefunden zu haben. Das alles lässt hoffen auf einen guten Übergang in den D-Bereich für den 2012er-Jahrgang zur Feldsaison.

Was ihr heute gezeigt habt, war eine tolle Vorstellung und lässt erahnen wieviel Potenzial noch in euch steckt!

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Hockey: Herren beenden Saison mit Sieg und Klassenerhalt

11. März 2019 · Keine Kommentare

11.03.2019

Am vergangenen Sonntagnachmittag traten die Herren zu ihrem letzten Saisonspiel dieser Hallensaison beim Lokalrivalen vom Gladbacher HTC 2. Obwohl kurz vor dem Anpfiff die Nachricht reinkam, dass der RSV den DSC 3 mit 11:4 geschlagen hatte und somit Viersen die Klasse gehalten hatte, wollte man einen vernünftigen Saisonabschluss hinlegen.

Und dieser schien auch zu gelingen, denn nach drei Minuten konnte Daniel nach schönem Alleingang zur Führung treffen, eher Cem wenige Minuten später aus spitzestem Winkel erhöhte. Danach plätscherte das Spiel etwas vor sich hin, Lukas konnte nach 13 Minuten zum 0:3 für Viersen treffen. Viersen schien sich dann auf dieser Führung auszuruhen, Gladbach kam besser in das Spiel und prompt einen berechtigten Siebenmeter zugesprochen, den Timon allerdings klasse halten konnte. Doch Viersen agierte weiter ungenau, kassierte nach schnellem Spiel vom GHTC den verdienten 1:3-Anschlusstreffer und blieb weiter eher defensiv. Daniel traf zehn Minuten vor der Pause zum beruhigenden 1:4, Cem legte kurz vor der Pause das fünfte Tor nach. Doch typisch für Viersen in diesem Spiel war die mangelnde Chancenverwertung, mehrere Konter und andere gute Chancen wurden leichtfertig vergeben. Mit 1:5 für Viersen ging es in die Pause.

Aus dieser kam der Gast besser, Peter besorgte nach dreißig Sekunden nach gutem Pressing das 1:6. Gladbach antwortete schnell mit dem 2:6 nach drei Minuten in Hälfte zwei, danach flachte das Spiel ab. Viersen stand hinten stabil, agierte vorne aber etwas glücklos und ungenau. Es dauerte einige Minuten, bis man sich berappelt hatte, dann klingelte es wieder in rascher Abfolge: Bis zur 45. Minute war ein 9:2-Vorsprung herausgeschossen (Tore: Daniel, Lukas, Cem), dem zwischenzeitlichen 9:3 setzte Cem einen Doppelpack zum 11:3 entgegen. Gladbach kam zwar noch zum 11:4, offenbarte aber in der Defensive immer wieder große Lücken, die Viersen zu Kontern nutzen konnte. Doch ein höheres Ergebnis wurde hier verspielt, immer wieder wurde zu ungenau abgeschlossen. Zwei Minuten vor Schluss setzte Albrecht nach 3:1-Konter mit dem 12:4 den Schlusspunkt in dieser Partie.

Die Herren haben somit nach langer Zitterpartie durch einen guten Schlussspurt die Klasse gehalten und werden auch die nächste Hallenrunde in der 1. Verbandsliga spielen. Am Ende stehen zwei verdiente Siege gegen den DSC 3 sowie einer gegen den GHTC2, ein stark erkämpfter Punkt gegen Rheydt sowie – gerade im neuen Jahr – mehrere gute, enge Partien, die unglücklich verloren wurden. Nun heißt es, den Schwung in die Feldrückrunde mitzunehmen und dort den direkten Wiederaufstieg in die 1. Verbandsliga zu schaffen.

Im anschließenden Damenspiel trennten sich der GHTC2 und Viersen nach einem 2:3-Pausenstand mit einem 4:4 Unentschieden. Die Gladbacher Damen steigen somit aus der 1. Verbandsliga ab, die VTHC Damen stehen mit 11 Punkten auf dem 7. Platz .

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Hockey: Knaben D weiter auf Erfolgswelle

11. März 2019 · Keine Kommentare

11.03.2019

Am vergangenen Sonntagvormittag hatten die Knaben D ihr zweites Heimturnier der laufenden Hallenrunde. Trotz des krankheitsbedingten Ausfalls zweier Stammkräfte ging man zuversichtlich in das Turnier.

Gegner im ersten Spiel war die dritte Mannschaft vom DSD. Direkt von Beginn an übernahm Viersen die Initiative, Oskar traf per Penalty nach einer knappen Minute. Man blieb vorne dran, ließ den Gegner kaum über die Mittellinie und konnte die Führung nach und nach ausbauen. Zweimal Paul, wieder Oskar und erneut Paul schossen eine beruhigende 5:0-Führung heraus, die jedoch auch höher hätte ausfallen können: immer wieder war man im oder um den Kreis vom DSD zu finden, blieb jedoch auch sehr oft zu ungenau im Dribbling und verpasste den Pass zum besser postierten Mitspieler. Mit 5:0 für Viersen ging es in die Halbzeit.

In die Hälfte zwei kam man etwas weniger konzentriert rein, es dauerte einige Minuten, bis Oskar das 6:0 markierte. Danach brachen beim Gegner alle noch verbliebenen Dämme und Viersen spielte das Spiel souverän und konzentriert zu Ende. Nun agierte man auch zielstrebiger und uneigennütziger vor dem Tor, blieb kühl trotz der Führung und spielte weiter offensiv. Der Endstand von 11:0 für Viersen (weitere Tore: Ole W., Ole K., Paul 2x, Leo Z.) war von der Höhe her verdient, hätte jedoch auch höher ausfallen können.

Nach etwas längerer Pause stand das zweite Spiel des Tages an, Gegner war SW Neuss 2. Dieser Gegner war stärker als Düsseldorf zuvor und ließ sich auch nicht von der frühen Führung durch Oskar nach 30 Sekunden beeindrucken. Immer wieder wurde die Viersener Abwehr unter Druck gesetzt, das Spiel war ausgewogener als noch das erste, gegen die enge Manndeckung taten sich die Jungs schwer. Doch die individuelle Klasse des VTHC brachte in den entscheidenden Szenen den Unterschied, vorne schossen Oskar, Ole K. und Noah eine 4:0-Führung heraus, hinten hielt die Abwehr stand und Ewan hielt einen wichtigen Penalty beim Stand von 2:0 für Viersen.

Nach der Pause blieb das Spiel ausgeglichen, Neuss hatte sogar leichte Feldvorteile, blieb aber vor dem Tor zu harmlos. Viersen machte sich teilweise das Leben selber schwer, konnte jedoch in den entscheidenden Momenten Nadelstiche setzen. Paul konnte zwar mit einem Hattrick auf 7:0 erhöhen, aber viel zu oft landete der vorletzte Pass im Gegner. Doch bei all der Kritik muss man festhalten, dass die Jungs schon gut gespielt haben, gerade in der Defensive eine klasse Leistung zeigten, aber eben offensiv den Esprit teilweise vermissen ließen.

Am Ende dieses Tages stehen zwei deutliche Siege mit guter Leistung, die auf mehr hoffen lassen. Das letzte Turnier der Knaben D findet am 30.03 ab 10 Uhr beim Düsseldorfer HC statt.

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Hockey: Mädchen A werden Dritter in der Oberliga-Endrunde

11. März 2019 · Keine Kommentare

11.03.2019

Am vergangenen Samstagvormittag fand die Endrunde der diesjährigen Mädchen-A-Oberligasaison in Viersen statt. Mit von der Partie waren neben dem Gastgeber vom Viersener THC die Zweitvertretungen von Rot-Weiß Köln, Uhlenhorst Mülheim sowie vom Düsseldorfer HC.

Das erste Spiel des Tages fand zwischen Köln und Mülheim statt. Köln konnte früh in Führung in Führung gehen, verteidigte konzentriert und konnte sich kurz nach der Halbzeit auf 3:0 absetzen. Von Mülheim kam im ganzen Spiel offensiv zu wenig, sodass Köln ohne Probleme den Sieg einfahren konnte.

Danach stand das erste Spiel der Viersenerinnen an, wie in der Zwischenrunde zwei Wochen zuvor ebenfalls zuhause, ebenfalls das zweite Spiel des Turnieres, ebenfalls gegen den DHC 2. Die Anfangsphase brachte leichte Feldvorteile für den DHC, Viersen setzte aber die ersten Akzente; Malin stand nach drei Minuten nach schnellem Self-Pass auf halblinks frei im Kreis, konnte den Ball jedoch nicht im Tor unterbringen. Nach starker Anfangsphase flachte das Spiel ab, beide Teams neutralisierten sich im Mittelfeld. Fünf Minuten vor der Halbzeit bekam der DHC eine Strafecke zugesprochen, die jedoch gut geklärt werden konnte. Wieder dauerte es etwas, bis Caro in der 10. Minute am rechten Kreisrand den Ball bekam, sich mit etwas Glück gegen zwei durchsetzte und den Ball mit langem Schläger ins Tor legte. Der VTHC führte 1:0, ging damit auch in die Pause – wie in der Zwischenrunde.

Düsseldorf kam besser aus der Pause, konnte sich schnell eine Strafecke erspielen, die jedoch verschossen wurde. Im Gegenzug bekam Viersen eine Ecke zugesprochen, allerdings wurde diese verstoppt. Das Spiel beruhigte sich etwas, doch plötzlich tauchte Caro nach Konter frei vor dem gegnerischen Keeper auf, vergab jedoch. Dies war der Auftakt für eine schnelle und chancenreiche Schlussphase: Düsseldorf bekommt erneut eine Strafecke, erneut vergeben. Diese drücken nun den Gastgeber tief in die eigene Hälfte, Viersen kann sich jedoch einige Male per Konter lösen, diese jedoch nicht gewinnbringend zu Ende fahren. Die Zeit rennt dem DHC davon, aus dem Spiel heraus ist man zu einfallslos. Zwei Minuten vor Schluss wieder Strafecke gegen Viersen, diese sitzt nun aber – mittlerweile ist der Ausgleich verdient. 1:20 Minuten sind noch zu spielen, die hektischsten Minuten der Saison. Beide Teams spielen auf Sieg, beide agieren zu ungenau, zu eigensinnig. Mehrmals kann die Verteidigung beider Mannschaften den Ball abfangen, kurz vor Schluss kommt der DHC noch einmal in den Kreis, kann querlegen, am langen Pfosten steht eine Düsseldorferin ungedeckt. Es folgt Totenstille im Viersener Fanblock, auf der Viersener Bank, ein Freudensturm beim DHC.

Doch es blieb kaum Zeit zum Trauern bei Viersen, es stand direkt im Anschluss das Spiel gegen den HTC Uhlenhorst aus Mülheim an. Wie im ersten Spiel waren die ersten Chancen auf Viersener Seite, doch es sprang nur einmal Aluminium heraus. Dann, fünf Minuten waren gespielt, stand es 0:1 für Mülheim nach schön gespieltem Angriff auf halblinks. Mülheim bekam dadurch Aufwind, drückte Viersen hinten rein und unterband immer wieder Konter. Der Gastgeber wurde unsicher , wackelte nun, doch Caro konnte in Minute neun nach allein gelaufenem Konter den – glücklichen – Ausgleich erzielen. Wie ein Schlag in ein Wespennest reagierte Mülheim, warf in den letzten Minuten vor der Pause alles nach vorne, scheiterte jedoch immer wieder an der glänzend haltenden Hedda im Tor. In der letzten Minute bekam der Gast noch eine Strafecke zugesprochen, die jedoch an den Pfosten gelenkt wurde. Mit dem Stand von 1:1 ging es in die Halbzeit.

Wie schon zu Beginn von Hälfte eins machte Mülheim das Spiel, Viersen aber hatte die Chancen. Allerdings agierte man vorne noch zu ungenau, sodass es beim 1:1 blieb. Das Spiel wollte gerade etwas abflachen, als Lilo und Caro zur Mitte der Hälfte eine – vermeintlich – beruhigende 3:1-Führung herausschossen, doch keine Minute nach dem 3:1 fiel das 3:2, als eine Mülheimerin auf rechts zu viel Platz im Kreis bekam und den Ball mit schönem Rückhandheber im Tor versenkte. Die letzten Minuten der Partie wurde sehr hektisch, zerfahren; Viersen haderte sehr oft mit den Entscheidungen der Schiedsrichter. Offensiv kann der Gastgeber kaum noch was zustande bringen, defensiv kann man lange gut verteidigen, doch kurz vor Schluss kassiert man in schneller Abfolge zwei fragwürdige Strafecken, von denen die zweite schön verwandelt wurde, 3:3-Ausgleich. Kurz vor Schluss hat man noch die Möglichkeit auf den Siegtreffer, diese wird jedoch vergeben, hinten muss Hedda zweimal retten, dann steht der Endstand fest. Wieder gibt man einen möglichen Sieg aus der Hand, aber man behält den einen Punkt. Wie in der Zwischenrunde geht das zweite Spiel von Viersen Unentschieden aus – wieder war der Gegner ein Team aus Mülheim.

Da der Autor die letzten Spiele nicht mit verfolgen konnte, folgt nun eine schnelle Zusammenfassung (bitte zu entschuldigen): der DHC 2 kann in einem engen Spiel Rot-Weiß Köln 2 mit 1:0 schlagen, Viersen kann mit guter Leistung ein 1:1-Unentschieden gegen Köln holen. Im letzten Spiel des Tages macht der DHC 2 durch einen 0:2-Erfolg gegen Mülheim sich die Meisterschaft der Oberliga Mädchen A sichern.

Am Ende steht nach einer starken Saison der Mädchen A der dritte Platz in der Oberliga-Runde, man beendet die Saison mit zehn Siegen, drei Remis sowie drei Niederlagen (davon zwei gegen den DHC 2) und einem Torverhältnis von 57:24. Man beendet die Saison als beste erste Mannschaft unterhalb der Regionalliga und landet vor großen Namen wie Uhlenhorst Mülheim 2, Schwarz-Weiß Köln, Schwarz-Weiß Neuss etc.

Dies ist ein Riesenerfolg für die Mädels und ein weiterer Beweis für die hervorragende Jugendarbeit im Viersener THC – gerade im weiblichen Bereich (2017 Mädchen B Verbandsliga Endrunde Feld; 2017/18 Mädchen B Westdeutscher Meister Verbandsliga Halle; 2018 Mädchen A Verbandsliga Endrunde Feld; 2018/19 Mädchen A Oberliga Endrunde Halle; seit 2016 Mädchen A jedes Mal mindestens Verbandsliga Viertelfinale auf dem Feld, seit 2017 ebenso die WJB).

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Hockey: Knaben A als Gruppenerster in die Oberliga-Endrunde

11. März 2019 · 1 Kommentar

11.03.2019

Am vergangenen Samstagmittag traten die Knaben A zu ihrem letzten Gruppenturnier  beim TV Jahn Hiesfeld an. Mit einem Punkt aus den letzten zwei Spielen hätte man den Gruppensieg klar gemacht.

Im ersten Spiel ging es gegen den THC aus Münster. Von Beginn an übernahm Viersen die Spielkontrolle, hatte fast 70% Ballbesitz, konnte sich aber kaum Chancen herausspielen. Viel zu oft wurde der Ball mit übermotivierten Pässen verloren, außer einem Stecher von Clemens und einem Schuss von Mathias aus spitzem Winkel kam kaum was zustande. Bei letzterer Aktion verletzte sich ein Münsteraner unglücklich am Kopf, die daraus entstandene Pause brachte mehr Zug in das Viersener Spiel. Doch es wollte lange nicht sein, erst kurz vor der Pause konnte Philipp H. nach gut gespieltem Konter über rechts den erlösenden Führungstreffer erzielen.

Nach der Pause stand Münster weiter tief, Viersen blieb am Ball und spielte es ruhig, wenn auch nicht voll konzentriert zu Ende. Zwei konter musste man zu beginn der Hälfte schlucken, danach konnte man jedoch sich wieder besinnen, nutzte nun die sich ergebenden Räume besser und konnte durch Philip S. zur Mitte der Hälfte das 2:0 erzielen. Dies brach Münster das Genick, die letzten Minuten wurden ruhig heruntergespielt. Mathias konnte zwei Minuten vor Schluss noch eine Strafecke versenken, sodass das Spiel mit einem verdienten 3:0-Sieg für Viersen endete.

Mit diesem Sieg war der erste Platz in der Gruppe gesichert, sodass das letzte Spiel der Vorrunde unbedeutend wurde. Dieses ging gegen die zweite Mannschaft vom CHTC. Wahrscheinlich aufgrund des gesicherten ersten Platzes ging man nicht voll konzentriert in das Spiel, agierte fahrig, lässig und war überrascht von der körperlichen Spielweise der Krefelder. Schnell kassierte man das 0:1, dem nach und nach das 0:2 und das 0:3 folgten. Gleichzeitig konnte man offensiv kaum Akzente setzen, verlor immer wieder zu leicht den Ball. Mit 0:3 ging es in die Pause.

Aus dieser kam Viersen deutlich besser, keine zehn Sekunden waren gespielt, da stand es nur noch 1:3: Nach Anstoß Viersen tankte sich Mats auf rechts durch, wurde vor dem Kreis nicht gestellt und konnte locker in das lange Eck treffen. Danach waren kaum noch gute Aktionen auf beiden Seiten zu sehen, Kampf, Einsatz und Wille bestimmten die Partie. Viersen agierte zwar nicht mehr so unsicher wie in Hälfte eins, konnte aber nie komplett den Respekt – oder die lockere Einstellung – ablegen. Doch mit der Zeit wurde man besser, hatte jedoch auch Pech mit den Schiedsrichtern, die mehrere klare Strafecken sowie Körperfouls nicht pfiffen. Letztlich ging das Spiel mit 1:3 verloren.

Am Ende steht der erste Platz in der Gruppe vor Teams wie Mülheim 2, Krefeld 2 sowie dem DSD 2. Damit hat man sich für die Endrunde am 16.03. qualifiziert, die ab 11:00 Uhr zuhause in Viersen stattfinden wird.

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Hockey: MJB Saisonabschluss

25. Februar 2019 · 1 Kommentar

25.02.2019

Am vergangenen Sonntagmittag hatte die männliche Jugend B ihr letztes Saisonturnier für diese Hallenrunde. Man wollte die Saison nach Startschwierigkeiten versöhnlich beenden.

Im ersten Spiel ging es gegen den Düsseldorfer SC. Das Spiel beginnt flott und ordentlich, Viersen hat leichte Feldvorteile. Nach fünf Minuten kann man verdient in Führung gehen, Max wird auf rechts vor dem Kreis freigespielt, stecktedurch auf Lino, der dem Torwart mit einem Rückhandheber ins lange Eck keine Chance lässt. Danach schläft das Spiel etwas ein, beide Mannschaften neutralisieren sich im Mittelfeld, Chancen sind Mangelware. Eine Schläfrigkeit gegen Ende der Pause nutzt der DSC zum schmeichelhaften Ausgleich. Dies löst einen Sturmlauf der Gäste aus, eine Strafecke wird gehalten, danach steht die Abwehr ruhig. Zwei Minuten vor der Halbzeit fängt Jannik einen Ball auf Höhe der Mittellinie ab, geht durch drei Gegner durch, vergibt jedoch frei vor dem Torwart kläglich. Mit der letzten Aktion bekommt Düsseldorf eine Strafecke zugesprochen, die Tim zweimal halten kann, beim dritten Schuss ist er jedoch machtlos, 1:2 lautet der Halbzeitstand.

Aus der Pause kommt Viersen besser, liefert eine gute Phase ab, Maxi trifft nach 2:30 Minuten zum verdienten Ausgleich. Danach lässt man die Zügel wieder etwas Locker, Düsseldorf geht in ein Pressing über, bietet jedoch immer wieder Lücken. Die sich daraus ergebenen Chancen kann Viersen jedoch nicht nutzen, eine Strafecke vier Minuten vor Schluss wird verschossen. Danach wird das Spiel hektisch; alle haben sich mit dem Unentschieden abgefunden, als Jonas zehn Sekunden vor Schluss sich auf rechts durchsetzt, präzise auf den langen Pfosten flankt, Max jedoch zu unplatziert schießt, der Torwart rettet mit einem Hechtsprung. Es blieb beim 2:2-Unentschieden, ein ernüchterndes Ergebnis, ein Sieg wäre verdient gewesen.

Nach kurzer Pause stand das Spiel gegen die SG ETG/GW Wuppertal an. Nach verhaltener erster Minute kann Wuppertal den ersten Angriff in Minute zwei zur Führung nutzen. Danach passiert fast die gesamte Hälfte lang nichts besonderes, Wuppertal steht tief und lauert auf Konter, Viersen findet die Lücken im Verbund nicht. Nach knapp sieben Minuten steht Flo auf einmal frei vor dem Keeper, schießt jedoch zu unplatziert. Zwei schnell folgende Strafecken werden vergeben, danach wieder Leerlauf. In den letzten zwei Minuten vor der Pause findet man endlich die Lücken, Max und Jonas stehen je einmal am langen Pfosten goldrichtig und können ohne Probleme einschieben. Mit 2:1 für Viersen geht es in die Halbzeit.

Viersen kommt wieder besser aus der Pause, agiert jedoch wieder zu ungenau im Abschluss. Nach guten ersten Minuten verflacht das Spiel wieder, Wuppertal wird besser, Chancen sind aber kaum zu sehen. Drei Minuten vor Schluss kann sich Jannik auf rechts durchsetzen, auf Max durchlegen, dieser scheitert mit zwei Schüssen am Keeper, der Ball rollt jedoch zu Jonas am langen Pfosten, der seinen zweiten Treffer am Tage markiert.

Das Spiel scheint durch, da kommt Wuppertal auf einmal zu Chancen, Vincenzo kann zwar zwei Schüsse von außen halten, der dritte Schuss ist jedoch unglücklich im Tornetz. Dies scheint ein Knacks zu bewirken, eine knappe Minute später steht es nach einer schön geschossenen Strafecke 3:3. Mit dem letzten Angriff kommt Wuppertal nochmal über links in den Kreis, Viersen nimmt den Zweikampf nicht an, agiert zu lasch, hochgelegt vom Pfosten aus, 3:4 für Wuppertal.

Letztlich bitter für die Jungs ging dieses Spiel verloren, da man nach dem 3:2-Anschluss die nötige Konzentration nicht aufbrachte, um den Sieg über die Zeit zu bringen.

Man beendet die Saison auf einem siebten Platz in der Gruppe, aber diese zwei Spiele haben gezeigt, dass die Leistungsdichte hinter Velbert, Bielefeld und mit Abstrichen Neuss auf den ersten drei Plätzen sehr eng ist und jeder jeden schlagen kann

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Hockey: Herren mit Sieg im Schlüsselspiel

25. Februar 2019 · 1 Kommentar

15.02.2019

Am vergangene Sonntagmorgen traten die Herren zum vorentscheidenden Saisonspiel gegen den Abstieg zuhause an. Gegner war der größte Konkurrent, der DSC 3, punktgleich mit Viersen, aber mit dem deutlich besseren Torverhältnis. Ein Sieg und der Klassenerhalt wäre fast sicher, bei einer Niederlage……

Das Spiel begann verhalten, Viersen war bestimmend, aber Chancen auf beiden Seiten Mangelware. Vorne verpassten Cem und Lukas zweimal am langen Pfosten, hinten hielt Timon zwei Strafecken klasse. Nach knapp zehn Minuten konnte Daniel das erlösende 1:0 nach Einzelleistung erzielen, fünf Minuten später legte er nach Strafecke nach. Düsseldorf schien geschockt, produzierte Fehler; Viersen wurde sicherer und überlegener. Lukas erhöhte nach Flanke von Daniel auf 3:0, ehe Cem mit einem Doppelpack am langen Pfosten eine beruhigende 5:0-Führung heraussschoss. Gleichzeitig hielt man den Gegner gut und weit vom Tor weg, Timon war in dieser Phase beschäftigungslos. Mit dem Zwischenstand von 5:0 ging es in die Pause.

Aus dieser kam jedoch Düsseldorf besser. Schnell fiel das 5:1, Viersen wurde wackliger, unkonzentrierter, fahriger. Das Spiel wurde hitziger, gerade Viersen nahm jede Gelegenheit zum Reklamieren quasi dankend an, konzentrierte sich dadurch nicht mehr auf sein Spiel. Düsseldorf kam nach einem klar hohen und benachteiligenden Ball (über zwei liegende Schläger vor den Augen des Schiedsrichters) zum 5:2, wenige Minuten später das 5:3 gleich zwei Fouls zeigte: zuerst bekam Bene den Ball auf der linken Seite in das liegende Brett gespielt, ehe Timon zentral von einem Düsseldorfer umgecheckt wurde und den Abschluss somit nicht halten konnte, erneut nicht geahndet vom Schiedsrichter. Doch Ben besorgt nach dem bisher besten Angriff in Hälfte zwei den erleichternden 6:3 Treffer, scheinbar der Deckel auf dem Spiel. Düsseldorf nimmt seine Auszeit.

Aus dieser kamen sie besser als Viersen, erzielten in den folgenden neunzig Sekunden zwei leichte Tore. Auszeit Viersen, Standpauke, Besinnung auf die eigenen Fähigkeiten. Und siehe da, es half. Man kam wieder besser in das Spiel, wurde wieder bestimmend und kam zu Chancen. Schnell bekam man eine Strafecke zugesprochen, die Cem unten rechts versenkte, Lukas erzielte zwei Minuten später das 8:5. Düsseldorf nahm den Torwart raus, erhöhte so den Druck, spielte es aber nicht gut aus. Die Uhr lief runter, die Viersener Abwehr stand. Vier Minuten vor Schluss hitzige Szene vor der Viersener Bank, kleine Rudelbildung, gelbe Karte für Carsten und einen Düsseldorfer –

zum Glück nur zwei Minuten Zeitstrafe. Diese übersteht man gut, ehe Bene fünfzig Sekunden vor Schluss auf links zwei Gegenspieler und den Feldspieler mit Torwartrechten aussteigen lässt und aus spitzem Winkel mit dem 9:5 den Deckel drauf macht. Cem besorgt Sekunden vor dem Abschluss noch das 10:5.

Mit diesem wichtigen Sieg hat man sich eine optimale Ausgangsbasis für das letzte Saisonspiel am 10.03. um 16:00 Uhr im GHTC erspielt. Nun reicht ein Punkt zum Klassenerhalt, doch man will auch das letzte Spiel der Saison gewinnen.

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Hockey: Mädchen A erreichen Oberliga-Endrunde

25. Februar 2019 · 3 Kommentare

25.02.2019

Am vergangenen Samstagmittag traten die A-Mädchen zu ihrer Oberliga-Zwischenrunde zuhause an. Gegner um die zwei zur Teilnahme an der Endrunde berechtigenden Plätze waren der DHC 2, Kahlenberg 2 und SW Köln.

Im Auftaktspiel des Turniers traten Kahlenberg und Köln gegeneinander an. Die Mülheimerinnen konnten dieses ordentliche und flotte Spiel mit 2:1 verdient, aber zu knapp gewinnen.

Im Anschluss musste Viersen das erste Mal ran, Gegner war der DHC 2. Die Anfangsphase gehörte auch diesen, erst nach drei Minuten konnte Viersen offensive Akzente setzen, zwei Strafecken wurden jedoch vergeben. Das Spiel wurde zerfahren, beide Mannschaften setzten zwar Abschlüsse, aber diese erfolgten zumeist aus ungünstigen Winkeln. Mit zunehmender Spieldauer kam wieder Düsseldorf, aber nach einem schnellen Angriff über Caro konnte Jane aus dem Hintergrund zur Führung eine Minute vor der Pause sorgen. Damit ging es die Halbzeit.

Aus dieser kam Düsseldorf besser, kam aber nicht zu Abschlüssen. Auch Viersen spielte nun nicht mehr so konzentriert wie in Hälfte eins, sodass die ersten Minuten eher zerfahren und unordentlich aussahen. Der Ausgleich nach dreieinhalb Minuten fiel dann auch etwas überraschend, aber die schnelle Kombination über rechts war zu schnell für die Abwehr. Zwei Minuten später ähnliches Bild: der DHC kontert über rechts, geht in die Hundekurve, quergelegt, in der Mitte steht eine Spielerin völlig frei, 1:2 plötzlich. Viersen schüttelte sich etwas, wurde wieder offensiv, aber außer einem schlecht platzierten Rückhandschuss brachte man nichts zustande. Stattdessen blieb der DHC in Hälfte zwei gnadenlos vor dem Tor, nach gutem Angriff steht eine Spielerin halbrechts völlig frei und bringt den Ball mit etwas Glück anderthalb Minuten vor Schluss zum 1:3 im Tor unter.

Dies war auch der Endstand, nach einer guten ersten Hälfte bewirkte der Konzentrationsabfall in Hälfte zwei diese verdiente Niederlage.

Dann ein Spiel Pause für Viersen, der DHC gewinnt sein zweites Spiel gegen Köln mit 1:0 und ist damit schon fast durch. Nun hieß es gegen Kahlenberg: mindestens einen Punkt, ansonsten ist man raus aus der Meisterschaft.

Doch der Start war alles andere als optimal: Kahlenberg kann per Strafecke in Minute eins die Führung erzielen. Danach entwickelte sich ein chancenarmes Spiel, beide Abwehrreihen standen sicher, beiden Angriffsreihen viel wenig ein. Zur Mitte der Halbzeit Strafecke Viersen, die Caro trocken versenkt. Viersen schnuppert nun Aufwind, wird besser, aber hat fast keine Chancen. Dann kurz vor der Pause ist man endlich mal wieder gefährlich im Kreis vom KHTC, zweimal wird ein klarer Fuß übersehen, im Konter fällt das bittere 2:1 für den Gast. Als Trotzreaktion wird man nun offensiver, mutiger, aber außer einer verschossenen Strafecke springt nicht dabei heraus. Es geht mit dem 2:1-Rückstand in die Halbzeit.

Aus dieser kommt Viersen wie die Feuerwehr, Caro scheitert erst zweimal am Keeper, ehe sie nach zwei Minuten in Hälfte zwei doch trifft. Als Reaktion kann Kahlenberg sich eine Strafecke erspielen, diese wird jedoch geklärt. Danach läuft das Spiel für die Zuschauer nur noch nach rechts, auf das Tor der Mülheimerinnen. Alleine Caro hat sechs, sieben Großchancen, die jedoch alle im Torwart landen. Der KHTC schwimmt immer mehr, und als zu dritt ein Konter gegen den Keeper gelaufen wird, rechnen viele auf der Tribüne mit der überfälligen Führung für Viersen. Doch der Ball landet – wie fast jeder Abschluss in dieser Phase – in den Schienen bzw. Kickern der Torhüterin. Das Spiel wird dementsprechend hektischer, Viersen spielt auf Sieg, Kahlenberg fast gar nicht mehr, aber alle Aktionen werden zu ungenau zu Ende gebracht.

Der Endstand von 2:2 ist demnach auch eher als zwei verlorene Punkte zu sehen als ein gewonnener. Man hat es sich selber zuzuschreiben, dass man in Hälfte zwei den Gegner nicht klar besiegt hat.

Hier die Tabelle nach zwei Spielrunden:

Platz Team Spiele S – U – N Torverhältnis Punkte
1 Düsseldorfer HC 2 2 2 – 0 – 0 4 – 1 6
2 Kahlenberger HTC 2 2 1 – 1 – 0 4 – 3 4
3 Viersener THC 2 0 – 1 – 1 3 – 5 1
4 Schwarz-Weiß Köln 2 0 – 0 – 2 1 – 3 0

Während der DHC schon für die Endrunde qualifiziert ist und Köln schon raus ist, folgt nun das entscheidende Spiel für Viersen: DHC 2 gegen Kahlenberg 2. Wenn Kahlenberg nur einen Punkt holt, ist Viersen raus. Doch der DHC macht Viersen eine Riesengefallen und schlägt Kahlenberg mit 5:0, sodass Viersen schon ein Sieg – egal wie hoch – reicht, um in die Endrunde einzuziehen.

Platz Team Spiele S – U – N Torverhältnis Tordifferenz Punkte
2 Kahlenberger HTC 2 3 1 – 1 – 1 4 – 8 -4 4
3 Viersener THC 2 0 – 1 – 1 3 – 5 -2 1

Und dieser Sieg muss nun gegen Schwarz-Weiß Köln her, den bisher punktlosen Tabellenletzten. Leichte Aufgabe, oder? Beide Mannschaften beginnen verhalten, Chancen sind Mangelware. Dann, nach fünf Minuten, Verwirrung im Mittelfeld ob einer Schirientscheidung, Caro schnappt sich den Ball, dribbelt den Torwart aus und trifft zur Führung. Damit ist Viersen weiter. Das Spiel wird nun ruhiger. Beide Mannschaften spielen sich kaum Chancen raus, beide scheinen sich mit dem Ergebnis abgefunden zu haben. Viersen spielt seinen Stiefel runter, ist jedoch in den letzten Aktionen zu ungenau, zu überhastet. Mit 0:1 für Viersen geht es in die Pause.

Direkt nach der Pause sorgt Lilo nach schnellem Konter über Caro für das 0:2 – für die Vorentscheidung? Nein, denn Köln kommt noch einmal, zwei Minuten danach fällt der sehr einfache Anschlusstreffer: über die Hundekurve wird der Ball in den Kreis getragen, dort quergelegt, in der Mitte trocken versenkt. Doch es dauert nur zwei Minuten, bis Caro per Rückhandschuss den alten Abstand wiederherstellt. Danach trudelte das Spiel locker aus, beide Mannschaften spielten nicht mehr mit hundert Prozent.

Mit diesem Sieg rettete man sich auf den letzten Drücker in die WHV-Endrunde. Letztlich knapper als erwartet, da man Kahlenberg in Hälfte zwei den Sieg verpasste und man den DHC in einer starken ersten Hälfte im Griff hatte. Und nun hier die Abschlusstabelle:

Platz Team Spiele S – U – N Torverhältnis Tordifferenz Punkte
1 Düsseldorfer HC 2 3 3 – 0 – 0 8 – 1 7 9
2 Viersener THC 3 1 – 1 – 1 6 – 6 +/-0 4
3 Kahlenberger HTC 2 3 1 – 1 – 1 4 – 8 -4 4
4 Schwarz-Weiß Köln 3 0 – 0 – 3 2 – 6 -4 0

Die WHV-Endrunde findet am 09.03.2019 statt, Gegner werden der DHC 2, Uhlenhorst Mülheim 2 sowie Rot-Weiß Köln 2 sein. Schon jetzt ist das Abschneiden ein Riesenerfolg, nun soll man bitte auch etwas handfestes holen – nicht wieder den vierten Platz wie in der Feldrunde.

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Hockey: Herren gehen in Düsseldorf unter

18. Februar 2019 · Keine Kommentare

18.02.2019

Am vergangenen Sonntagnachmittag traten unsere Herren zum Auswärtsspiel beim Düsseldorfer SC 2 an. Im Hinblick auf die wichtigen Spiele in den nächsten Wochen wollte man sich achtbar verkaufen.

Das Spiel begann direkt mit einem Ausrufezeichen, nach Konter über rechts narrte Lukas den gegnerischen Keeper und versenkte trocken zur Führung für den Gast, gerade 100 Sekunden waren gespielt. Düsseldorf schüttelte sich, war nun wach, kam nach sieben Minuten zum Ausgleich nach Strafecke und bestimmte das Spiel. Nur langsam konnte der Vorsprung ausgebaut werden, da Viersen gut dagegenhielt und vorne immer wieder Akzente setzte. Doch unkonzentrierte sieben Minuten vor der Pause spielten dem Gastgeber in die Hände, aus einem 4:1 wurde schnell ein 8:1.

Da kam die Halbzeitpause Viersen ganz recht. Nach dieser konnte man wieder an das Spiel zu Beginn der ersten Hälfte anknüpfen. Vorne erspielte man sich wenige Chancen, hinten war man wieder wach und unterband Angriffe immer wieder im Keim. Doch in manchen Situationen war man im Endeffekt machtlos gegen die Cleverness und Eingespieltheit der Düsseldorfer, sodass diese ihren Vorsprung ausbauen konnten.

Zwar konnte man noch zweimal treffen (Tore: Lukas, Bene), aber mit fortlaufender Spielzeit sackte die Konzentration in den Keller, Düsseldorf kam immer wieder zu einfachen Treffern und spätestens kurz hinter der Mittellinie wurde der Ball verloren. Dadurch baute sich Frust auf, der zu unkonzentriertem Spiel führte, das wiederum führte zu Gegentoren – ein Teufelskreis. Erst als der Gastgeber seinen Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers rausnahm, konnte man sich wieder etwas fangen.

Schlussendlich ging das Spiel mit 22:3 an den DSC 2, letztlich aber drei, vier Tore zu hoch. Doch man muss festhalten, dass man in jeder Hälfte nach guten ersten 15 Minuten total einbrach und viele einfache, leichte Gegentore kassierte. Auch die Chancenverwertung war nicht herausragend, viele Chancen vor leerem Tor wurde leichtsinnig vergeben.

Das nächste Spiel der Herren findet am 24.02. zuhause um 10 Uhr gegen den direkten Konkurrenten um den Abstieg, den DSC 3, statt. Hier entscheidet sich der Abstieg, der Verlierer ist fast sicher abgestiegen. Kommt in die Halle und unterstützt die Herren!

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